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Lokalsport
Ina-Bauer-Pokal - beliebt wie nie

Eiskunstlaufen. Der Ina-Bauer-Pokal, der traditionsreiche Nachwuchswettbewerb im Eiskunstlaufen, wartet in seiner 37. Auflage mit einem neuen Teilnehmerrekord auf: 270 Talente aus vier Bundesländern und den Niederlanden haben gemeldet.

Am anstehenden Wochenende vom 13. und 14. Februar steht die Rheinlandhalle Krefeld an der Westparkstraße ganz im Zeichen des Ina Bauer-Pokals und des Eiskunstlaufens. Zur 37. Auflage des traditionsreichen Wettbewerbs und zum 2. Ina Bauer Gedächtnis-Wettbewerb erwartet der ausrichtende Eissport-Verein Krefeld (EVK) eine Rekord-Teilnehmerzahl von 270 Eiskunstläufer-/innen aus insgesamt vier Bundesländern (Hamburg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz) sowie Teilnehmer-/innen auch aus den benachbarten Niederlanden. Die Krefelder Eiskunstläufer des Landes-Leistungsstützpunktes mit ihren Trägervereinen Eissport-Verein Krefeld (EVK) und Schlittschuh-Club Krefeld (SCK) sind bei ihrem Heimspiel mit 44 Sportlern ebenfalls stark vertreten. In den 28 Startkategorien von den jüngsten Eislauftalenten (ab 6 Jahren) bis hin zu den Teilnehmern der Nachwuchs-/Jugend- und Juniorenklasse dürfen spannende Wettbewerbe erwartet werden. Dabei geht es für die Krefelder Teilnehmer im NRW-Vergleich auch um einen letzten Formtest für die Ende Februar stattfindenden NRW-Landesmeisterschaften in Dortmund.

In vielen Kategorien dürften die Krefelder Teilnehmer auch Aussichten auf vordere Platzierungen haben. Bei den jüngeren Talenten ließen zuletzt Franziska Wyschanowski und Lena Vehrenberg (beide SCK) aufhorchen, ebenso auch Olesya Ray und Evelyn Nain (beide EVK) in der Altersklasse der 6- und 7-jährigen. Im Feld der Anfänger- und Neulingskategorien darf man auf die Auftritte von Christina Wunsch und Lisa Thomas (beide EVK) gespannt sein. In der Nachwuchsklasse der Mädchen treffen insgesamt sieben aussichtsreiche Krefelderinnen, darunter auch die Teilnehmerin der Deutschen Nachwuchsmeisterschaften Xenia Rymarev (EVK), auf starke Konkurrenz aus den Landesleistungsstützpunkten Essen und Dortmund. In der Jugendklasse zählt die diesjährige Bronzemedaillengewinnerin der Deutschen Nachwuchsmeisterschaften, Carlota Bustos Knoblich (SCK), zum engsten Favoritenkreis. In der Juniorenklasse stellen sich Fiona Meisgen (EVK) und Antonia Storm (SCK) erneut der Konkurrenz. Beide blicken bereits auf eine langjährige und erfolgreiche Pokalteilnahme zurück.

Im Rahmen des 2. Ina Bauer Gedächtnis-Wettbewerbes stiftet Istvan Szenes, der Ehemann der im Dezember 2014 verstorbenen Ina Szenes-Bauer, Initiatorin und Namensgeberin des Pokalwettbewerbes, auch in diesem Jahr einen Sonderpreis für die in den jüngeren Altersklassen erfolgreichsten Teilnehmer. Der Sonderpreis wird als Anerkennung für den Erfolg und für die leistungssportliche Entwicklung des Eiskunstlaufnachwuchses vergeben.

Der Ina Bauer-Pokal wurde Ende der 70er Jahre ins Leben gerufen, um dem Eiskunstlaufnachwuchs eine entsprechende Wettbewerbsbühne zu geben. In der Geschichte des Pokalwettbewerbes gingen bereits große NRW-Talente hervor, unter anderem auch die mehrmalige Deutsche Meisterin und WM-Dritte Tanja Szewczenko sowie die zweimalige Deutsche Meisterin (2012, 2015) Nicole Schott aus Essen und die DM-Bronzemedaillengewinnerin 2012 Katharina Zientek aus Krefeld.

Die Wettbewerbe werden an beiden Tagen ganztägig von 8 bis 21 Uhr ausgetragen. Die Kurzprogramme der Starter in der Nachwuchs-/Jugend- und Juniorenklassen werden am späten Samstagabend ausgetragen, die Kürentscheidungen hier fallen am Sonntagabend.Der Eintritt in die Rheinlandhalle, Westparkstraße 126, ist an beiden Wettbewerbstagen frei.

(oli/cm)
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