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Lokalsport
Jonny Rommelmann peilt in Polen das Worldcup-Finale an

Rudern. Der Deutsche Ruderverband hat für den Worldcup-Auftakt in Polen 44 Athleten nominiert - darunter auch Jonathan Rommelmann vom CRC, der es im leichtgewichtigen Männer-Einer im 27 Boote umfassenden Feld mit hochkarätiger Konkurrenz zu tun bekommt.

Am kommenden Wochenende, vom 16. bis 18. Juni, wird in Poznan/Polen der erste Ruder-Worldcup des Jahres ausgetragen. Der Deutsche Ruderverband hat insgesamt 44 Athleten nominiert. Einer davon ist Jonathan Rommelmann vom Crefelder Ruder-Club, der im leichtgewichtigen Männer-Einer an den Start gehen wird. 27 Boote sind in seinem Feld gemeldet, und die Konkurrenz ist hochkarätig.

Eigentlich hätten es drei Starter aus Krefeld sein sollen, die in Polen jetzt dabei wären. Doch Laurits Follert wird erst zum dritten Worldcup Anfang Juli in Luzern wieder in den Vierer ohne Steuermann zurückkehren. Nach seiner Rippenverletzung will Bundestrainer Christian Vieth Follert genug Zeit geben, damit er vernünftig auf trainieren kann. Bisher läuft alles nach Plan für den 20-Jährigen.

Der ehrgeizige Medizinstudent Jonathan Rommelmann sieht den Worldcup in Poznan als seine größte sportliche Herausforderung in diesem Jahr. Für Rommelmann hat das Studium 2017 Priorität, im September (und das ist genau der Termin der Weltmeisterschaft in Sarrasota in Florida) steht er mitten in den Prüfungen zu seinem Physikum an der Uni in Düsseldorf. Die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio ist für den 21-Jährigen das erklärte Ziel. Ab Oktober 2017 muss dieses Projekt voll anlaufen, wenn er eine Chance haben will, einen der zwei Plätze, die es im leichtgewichtigen Doppelzweier gibt, zu erobern. Jetzt in Poznan auf dem Malta-See ist er aber voll fokusiert auf das Erreichen des Finales.

Im vergangenen Jahr mit Silber im Einer bei der U23-WM in Rotterdam dekoriert, weiß er was auf ihn zu kommt. Das wird kein Zuckerschlecken, sind doch die namhaften Konkurrenten aus Neuseeland, Slovenien, Italien und Großbritannien am Start. Aber auch die nationale Konkurrenz aus Deutschland, allen voran der Hamburger Lars Wichert, der zuletzt bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft knapp vor Rommelmann lag, ist nicht zu unterschätzen. "Ich freue mich, dass mir der DRV die Startmöglichkeit gibt, auch wenn ich dieses Jahr nicht mit zur WM kann. Die Rennen werden sicherlich alle hart, und ich kann einiges an Erfahrung mitnehmen. Mein Ziel ist das Finale", sagt Rommelmann. "Ich traue ihm einiges zu. Im Training lief es ganz gut, aber natürlich ist die Konkurrenz Bärenstark", sagt Heimtrainerin Sabine Tschäge. "Ich werde die Rennen im Internet verfolgen. Leider kann ich nicht mit, da wir die Meisterschaft der U23 vor bereiten. Bundestrainer Tim Schönberg wird die Aufgabe vor Ort übernehmen", sagt Tschäge

(oli/ST)
 
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