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Lokalsport
Josef Cherfi freut sich auf interessanten Vergleich

Oberliga. Fußball: Zum Auftakt einer Englischen Woche empfängt der VfR Fischeln den Tabellenzweiten SpVg. Schonnebeck Von Uwe Worringer

Vier Spiele hat der VfR Fischeln noch vor der Brust, und es sieht so aus, als könnten die Grün-Weißen nach einem achten und sechsten Platz nach dem Aufstieg in die Oberliga die Abschlussplatzierung ein weiteres Mal toppen. Die Cherfi-Auswahl ist aktuell mit drei Punkten Vorsprung auf den VfB Homberg Tabellenvierter und hat obendrein noch ein Spiel in der Hinterhand. Theoretisch ist sogar der dritte Platz noch möglich.

Was machbar ist, hängt sicher auch von der Physis ab. Denn der VfR steht erneut vor einer Englischen Woche. Morgen (15 Uhr) steht zunächst das Heimspiel gegen die SpVg. Schonnebeck an, am Mittwoch findet die Neuansetzung der ausgefallenen Partie beim SC Düsseldorf-West statt, und am nächsten Sonntag folgt das letzte Heimspiel gegen den Cronenberger SC. Dass die Krefelder aber auch im Saisonschlussspurt noch gut und motiviert unterwegs sind, stellten sie zuletzt unter Beweis. Mit neun Punkten holten sie die Maximalausbeute aus der letzten Englischen Woche.

Im Hinspiel in Schonnebeck bekam der VfR noch seine Grenzen aufgezeigt. Bei der 0:2-Niederlage im Essener Norden war die Cherfi-Auswahl zwar über weite Strecken optisch überlegen, fand aber keine Mittel gegen die gut organisierte Defensive. Mit insgesamt 35 Gegentoren stellt Schonnebeck nicht umsonst die drittbeste Verteidigung der Liga. Fischelns Trainer Josef Cherfi freut sich auf das Duell mit dem Tabellenzweiten: "Hier treffen zwei Mannschaften aufeinander, die Fußball spielen und offensiv stark sind." Mit Blick auf die zahlreichen Gegentore in der laufenden Saison rückt ein Aspekt besonders in den Blickpunkt: "Es wird auch interessant sein, wie wir uns defensiv anstellen." Am Rande: Der 3:0-Sieg in Essen am vergangenen Sonntag war nach 19 aufeinander folgenden, vergeblichen Anläufen erstmals wieder eine Partie ohne Gegentor. In den 30 absolvierten Spielen gelang das insgesamt fünf Mal. Um so imponierender ist die eigene Trefferquote. In den jüngsten zehn Begegnungen erzielte der VfR gleich neun Mal drei oder mehr Tore. Am Selbstbewusstsein sollte es Kevin Breuer & Co. daher nicht mangeln.

Gegenüber dem Essen-Spiel erweitern sich Cherfis Handlungsmöglichkeiten. Quin Kruijsen nahm nach überstandener Rippenprellung das Training wieder auf, Emre Özkaya steht wieder zur Verfügung, und Damian Raczka ist nach seiner Gelb/Rot-Sperre wieder spielberechtigt.

Was Neuzugänge angeht, gibt es weiterhin keine Neuigkeiten. Neben den bereits bekannten Abgängen Simon Gerdts (Union Nettetal) und Alexander Lipinski (Stipendium in den USA) gab der VfR drei weitere Abgänge bekannt: Shunya Ando und Ryota Nakaoka, die nur selten zum Einsatz kamen, erhalten keinen neuen Vertrag. Auch Lucas Reinert verlässt die Grün-Weißen.

Quelle: RP
 
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