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Lokalsport
Kader des VfR Fischeln füllt sich langsam wieder

Oberliga. Fußball: Der Krefelder Oberligist ist am Sonntag zu Gast bei der Saisoneröffnung der SpVgg Erkenschwick. Von Werner Fuck

Im letzten Testspiel bevor es wieder richtig ernst wird - nächste Woche geht es im Niederrheinpokal zum Düsseldorfer Landesligisten Rather SV und acht Tage später ist an der Kölner Straße Meisterschaftsstart gegen Ratingen, die bisher nicht zu den Lieblingsgegnern der Grün-Weißen zählten -, gastiert der VfR Fischeln am Sonntag bei der SpVgg. Erkenschwick, einem Klassenkameraden aus der Parallelgruppe, nämlich der Oberliga Westfalen.

Angepfiffen wird um 15 Uhr. Die Truppe aus dem Ruhrgebiet, die diese Begegnung im Rahmen ihrer Saisoneröffnung bestreitet (schon ab 11 Uhr geht es mit Spielen im Nachwuchsbereich los, und für das leibliche Wohl ist überall gesorgt), belegte in der letzten Spielzeit, nach dem lange oben mitgemischt wurde, Platz 6. Trainer ist der bei uns weniger bekannte Magnus Niemöller, und gespielt wird im traditionsreichen und mittlerweile renovierten Stimberg-Stadion, dass, als im Ruhrgebiet der Bergbau noch eine Haupteinkommens-Quelle war und die Gastgeber der damals sogenannten Oberliga West angehörten, viele "Schlachten" gegen Borussia Dortmund, Schalke 04, Duisburg oder Bochum erlebt hat, wovon aktuell nur noch geträumt werden kann.

Lang ist es her. Bei den Fischelnern hat mit dieser Partie die letzte Phase der Vorbereitung begonnen. Nach wochenlanger harter Arbeit und nur seltenen freien Tagen für die Spieler hat nun eine gewisse Regenerationsphase eingesetzt. Zumindest für die Akteure, die bisher alle, oder fast alle, Einheiten absolviert haben. Nicht aber für die gerade erst zurückgekehrten Urlauber (und das sind auch einige) bzw. dem ein oder anderen Rekonvaleszenten.

Bei ihnen ist nachholen angesagt, und da kennt Trainer Josef Cherfi auch kein Pardon. Von den Langzeitverletzten scheint neben Semih Ergin und Ömer Uzbay vor allen Dingen Kevin Enke auf einem guten Weg. Davon war nach der nicht unproblematischen Knie-Operation nicht unbedingt auszugehen. Auch Stefan Linser ist mit Feuereifer wieder bei der Sache, wobei vorläufige Prognosen eher von einer Wiederkehr Ende September ausgehen. Interessant anzusehen ist das bisherige Gerangel um die Posten in der Vierer-Abwehrkette.

Hier gibt es personell eher ein Überangebot, wobei die Neuzugänge Philip Reichardt (kam aus Wiesbaden, verletzte sich leider letzten Dienstag in Wegberg-Beeck etwas) und Burak Akarca (kam vom KFC Uerdingen) ziemlich gesetzt scheinen. Wie auch Halil Özcelik im Tor, Routinier Sven Kegel und Neuzugang Christos Pappas auf der "Sechs" - Letzterer hat bisher alle Erwartungen übertroffen - und davor Kevin Breuer und Youngster Alexander Lipinski, der sich bestens entwickelt hat.

Quelle: RP
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