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KEV-Schüler im Titelkampf Außenseiter

Lokalsport: KEV-Schüler im Titelkampf Außenseiter
Die Schülermannschaft des KEV '81 hat eine Woche nachdem die Knaben den Titel des Deutschen Meisters geholt haben, ebenfalls die große Chance einen weiteren Titel an die Westparkstraße zu holen. Zuletzt gelang dies der Mannschaft in der Saison 2000/2001 mit Lothar Kremershof als Trainer. FOTO: KEV'81
Krefeld. Jugend-Eishockey: Die Mannschaft der Schwarz-Gelben nimmt am Wochenende am Iserlohner Seilersee als Dritter der Nordrunde an der Endrunde teil. Bereits heute stehen die Duelle gegen Regensburg und Köln auf dem Programm. Von Frank Langen

Es ist schon lange her, dass die Schüler-Bundesligamannschaft des KEV'81 eine deutsche Meisterschaft feiern durfte. In der Saison 2000/2001 waren es unter anderem die heutigen Pinguin-Spieler Daniel Pietta und Martin Schymainski, die sich einst mit ihrem Trainer Lothar Kremershof beim Endturnier in Landshut durchsetzten. Seit 2008 hat Dirk Kuhnekath das Sagen an der Bande, und das er in den ganzen Jahren jedes Mal den Einzug in die Endrunde der besten sechs Mannschaften schaffte, spricht sportlich gesehen schon für sich. Am kommenden Wochenende starten die Schüler des KEV bei der Deutschen Meisterschaft in Iserlohn den nächsten Anlauf. Hinter dem Gastgeber Iserlohn und den Junghaie aus Köln qualifizierte sich Krefeld als Dritter aus dem Norden für das Endturnier. Aus dem Süden kommen noch die Jungadler aus Mannheim, der EC Bad Tölz, sowie der EV Regensburg hinzu. Gespielt wird im "Jeder-gegen-Jeden"-Modus.

"Wir gehen als Außenseiter ins Rennen. Aber wir haben schon in der Hauptrunde gezeigt, dass wir gegen jede Mannschaft mithalten können", erläutert Kuhnekath, der gerade erst als Co-Trainer mit den Knaben Deutscher Meister wurde. Insgesamt zeigt sich Kuhnekath mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden. Seine extrem verjüngte Mannschaft erreichte mit zehn Punkten Vorsprung vor dem Tabellenvierten Eisbären Berlin den dritten Platz. "Gerade die jungen Spieler haben sich größtenteils enorm weiterentwickelt", gibt sich Kuhnekath zufrieden. Heute steht bereits um 13.45 Uhr die erste Partie gegen den EV Regensburg an. Der Dritte aus dem Süden ist sicherlich ein schlagbarer Gegner zum Auftakt. Der Spielplan des Turniers wird eine weitere Belastungsprobe für den KEV, denn am gleichen Tag geht es um 18.15 Uhr gegen Köln weiter. Morgen früh um 8 Uhr sind die Adler Mannheim der nächste Gegner, im letzten Spiel des Tages um 20.30 Uhr trifft der KEV auf das Heimteam. Das letzte Spiel wird dann am Sonntag um 17.45 Uhr gegen Tölz bestritten. Der kuriose Spielplan ist den Play-offs der Iserlohn Roosters geschuldet. Am Samstag trainieren die Roosters am Mittag, weshalb sich die Zeiten des Turniers nach hinten verschieben. Am Sonntag finden dann insgesamt nur drei Spiele statt, da die Profis um 14.30 Uhr ihr Play-off-Heimspiel bestreiten. Es steht also auch noch nicht fest, ob das Sonntagspiel des KEV überhaupt pünktlich im Anschluss starten kann. "Nach dem Sieg am vergangenen Wochenende der Knaben wollen wir mal schauen, was es an diesem Wochenende zu holen gibt. Sicherlich wird es schwieriger, aber alle sind motiviert und wollen das Beste herausholen", sagt U14 Coach Robin Beckers.

Quelle: RP
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