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Lokalsport
KFC: "Bock aufs Spiel unter Flutlicht"

Oberliga. Fußball: Heute Abend empfangen die Uerdingen den stark abstiegsgefährdeten TSV Meerbusch um 19.30 Uhr in der Grotenburg. Die Partie ist das vorletzte Heimspiel in der laufenden, noch bis Ende Mai dauernden Saison. Von Oliver Schaulandt

Zwei Heimspiele hat der KFC Uerdingen in der laufenden Oberliga-Spielzeit noch zu bestreiten, und obschon die Spielzeit 2016/17 erst am Wochenende vom 28. Mai endet und bis dahin noch sechs Spiele zu absolvieren sind, stehen heute und am kommenden Sonntag bereits die beiden letzten Heimspiele der bislang so erfolgreich verlaufenen Saison an. Heute Abend geht's im "kleinen Derby" gegen den TSV Meerbusch, am Sonntag kommt der 1. FC Bocholt in die Grotenburg, ehe dann die restlichen vier Spiele allesamt in der Fremde ausgetragen werden - und der Aufstieg auswärts gefeiert werden muss. Zwar ist der Vorsprung auf Verfolger Schonnebeck durch das 2:2 in Baumberg auf neun Zähler geschrumpft, doch bei noch 18 zu vergebenen Punkte müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Uerdinger den Aufstieg noch verspielen würden. Gewinnen beiden alle Spiele im Gleichmarsch, könnten also die Aufstiegskorken in Düsseldorf knallen.

Heute Abend jedenfalls will sich der Spitzenreiter keine Blöße geben, wenn der stark abstiegsbedrohte TSV um 19.30 Uhr zu Gast ist. "Das ist ein Flutlichtspiel, da haben alle Bock drauf", sagt Trainer André Pawlak, der wie seine Mannschaft auch in den letzten beiden Spielen vor heimischen Publikum unbesiegt bleiben möchte. Allerdings stellt sich die Startelf weiterhin nahe zu von selbst auf. Von den zahlreichen Ausfällen (Tanju Öztürk, Patrick Ellguth, Charles Takyi, Pascal Schmidt, Philipp Goris, Sebastian Hirsch) ist aller Voraussicht nach keiner heute mit dabei. Maximilian Güll, der in Baumberg zumindest auf dem Spielbericht stand, hat seine Trainingsbeteiligung wieder intensiver gestalten können und stünde im Ernstfall zur Verfügung. "Ich hoffe zumindest, dass er wieder bei 100 Prozent Fitness ist", sagte Pawlak gestern. Gleiches gilt auch für Johannes Dörfler, der bei den Sportfreunden umgeknickt war und leicht angeschlagen ist. Der Trainer rechnet mit einem Gegner, der viel über die Emotion kommt und auch daraus seine Stärke zieht. "Im Hinspiel ging es schon ziemlich heiß her, und ich gehe davon aus, dass es auch diesmal so sein wird. Wir wollen uns davon aber nicht beeinflussen lassen. Ich hoffe, dass meine Mannschaft das inzwischen auch gelernt hat, zumal uns das ja fast jede Woche so geht", sagt Pawlak. So gelassen wie seine Mannschaft auf dem Platz bleiben soll, so reagierte der Trainer gestern auch zu den jüngsten Spekulationen um die als Neuzugänge gehandelten Jan Holldach und Enes Topal, die zurzeit beide beim Wuppertaler SV unter Vertrag stehen. "An beiden Spielern ist nichts dran. Zu Topal hatten wir gar keinen Kontakt. Mit dem Berater von Holldach haben wir einmal gesprochen, aber die Verhandlungen sofort wieder abgebrochen. Da geht es um Forderungen fernab von Gut und Böse und jeglicher Realität. Die beiden sind kein Thema für uns", beteuert Pawlak.

Quelle: RP
 
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