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KFC ist bei den Fans schon Erster

Lokalsport: KFC ist bei den Fans schon Erster
FOTO: FuPa.net
Oberliga. Fußball: Die Uerdinger begrüßen die meisten Zuschauer bei Heimspielen - morgen kommt TuRU. Von Oliver Schaulandt

Eine Woche nach dem Höhepunkt in der Oberliga mit dem Unentschieden beim Spitzenreiter aus Velbert steht für den KFC Uerdingen morgen wieder Alltag in der Liga an. Der heißt TuRU Düsseldorf, und dieser Gegner, einst Erzrivale der Blau-Roten, fordert den nachwievor unbesiegten Tabellenzweiten ab 15 Uhr in der Grotenburg.

Hätten die Uerdinger nicht einen Großteil ihres Kaders der Vorsaison ausgetauscht, dann könnte man diesmal von einer Revanche für die vergangene Spielzeit sprechen. "Im Vorjahr haben wir einmal Unentschieden gegen Uerdingen gespielt und einmal gewonnen. Ich hoffe, dass wir auch diese Mal einen ähnlich guten Auftritt hinlegen", sagt TuRUs Mittelfeldspieler Robert Norf, um gleich hinterher zu schieben: "Ohne Zweifel ist der KFC eine der stärksten Mannschaften in der Oberliga. Ich freue mich auf das Spiel, denn die Kulisse in der Krefelder Grotenburg ist immer etwas Besonderes."

In der Tat: Die Uerdinger sind in Sachen Besucherzahlen Spitzenreiter in der Liga. 1712 Zuschauer verfolgten bislang im Schnitt die Heimspiele. Von solchen Zahlen kann sogar Spitzenreiter Velbert nur träumen, der es als Zweiter dieses Rankings auf einen Schnitt von 571 bringt, also ein Drittel der Krefelder. Und auch das nur, weil sich in der Vorwoche gegen den KFC über 1400 Besucher im Stadion Sonnenblume eingefunden hatten - die meisten waren KFC-Fans. TuRu, der Gegner von morgen, hat im Schnitt 210 Besucher zu Gast. Da verwundert es also wenig, dass sich die Spieler wie Norf auf die Kulisse freuen.

Überhaupt scheint "der neue KFC" zurzeit ziemlich gut anzukommen. Die Ergebnisse in der Liga sprechen für sich: Rekordverdächtige 22 Tore erzielte der KFC in den jüngsten drei Heimspielen (den Pokal eingeschlossen). Außerdem sind die Uerdinger noch unbesiegt, und Torwart Maurice "Toni" Schumacher musste bislang erst zweimal hinter sich greifen. Bei den Sponsoren zumindest scheint sich das schon auszuzahlen. Zwei neue Geldgeber vermeldeten die Uerdinger unter der Woche, auch das ist ja schon ein Erfolg für den Club.

Morgen nun will das Team von André Pawlak nachlegen. Nicht mit dabei sein können die beiden Langzeitverletzten Charles Takyi und Aleksandar Pranjes, ansonsten hat der Coach wieder alle Mann an Bord - auch Danny Rankl und Pascale Talarski, die sich im Velbert-Spiel leichte Prellungen zugezogen hatten und die der Trainer deshalb beim 10:0-Erfolg im Pokal unter der Woche schonte.

Quelle: RP
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