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KFC lauert auf die Spitze

Lokalsport: KFC lauert auf die Spitze
FOTO: Lammertz Thomas
Oberliga. Das Fernduell mit Velbert geht in die nächste Runde: Die Spielvereinigung empfängt Ratingen, Verfolger Uerdingen den SC Cronenberg. Von Oliver Schaulandt

Es sind nur zwei winzige Pünktchen, die den KFC Uerdingen vom Platz an der Sonne trennen. Nach vier Spieltagen haben die Blau-Roten als Zweiter zwei Zähler Rückstand auf Velbert. Sie sind also in Lauerstellung, wenn der Absteiger aus der Regionalliga Federn lässt. Allerdings liegt punktgleich mit den Uerdingern auch noch Schonnebeck im Nacken, und gleich dahinter folgen der VfR Fischeln und der SC West mit je neun Zählern - es geht noch ziemlich eng in der neuen Oberliga zu, wenn den Fünften und den Ersten nur drei Zähler trennen.

Am Sonntag könnten also die Uerdinger die Tabellenspitze übernehmen , wenn Velbert daheim gegen Ratingen Punkte liegen lässt. Das scheint, zumindest beim Blick auf die Tabelle, wahrscheinlicher als ein Punktverlust für den KFC. Denn dort steht Uerdingens morgiger Gegner, der SC Cronenberg, nur auf dem drittletzten Platz, nachdem er in der vergangenen Woche erst die Rote Laterne des Tabellenletzten an den FC Kray abgegeben hat, wo die Fischelner morgen zu Gast sind. Um 15 Uhr ist Anstoß in der Grotenburg, und man darf gespannt sein, ob die Uerdinger Tormaschinerie nach dem starken 4:0-Erfolg in der Vorwoche gegen den SC Kapellen nun auf den Geschmack gekommen ist und erneut für ziemlich viel Jubel auf den dann vielleicht ja besser gefüllten Rängen sorgen wird. Ein Wiedersehen gibt's dabei mit dem ehemaligen Uerdinger Dustin Hähner, der über Berlin den Weg nach Cronenberg gefunden hat.

Wahrscheinlich wird Trainer André Pawlak in seiner Startaufstellung erneut auf die 4-4-2-Variante setzen, also auf das Sturmduo Danny Rankl und Philipp Goris. "Eigentlich war das eine Notlösung, weil sich die beiden nach nur gut sechs Wochen noch nicht voll aufeinander eingestimmt haben. Normalerweise würde ich lieber 4-2-3-1 spielen lassen, aber dazu fehlte mir in der vergangenen Woche das Personal", sagte Pawlak und meint damit die Ausfälle in seiner offensiven Dreierreihe, die von Charles Takyi und Pascal Schmidt. "Aber es hat ja auch so gut geklappt, auch wenn ich nach wievor das 4-4-2 zum jetzigen Zeitpunkt für zu früh erachte." Ob da Besserung in Sicht ist, bleibt freilich noch abzuwarten. Sicherlich nicht bei Takyi, aber Schmidt ist wieder im Training. "Da warte ich aber noch, ob er zum Kader gehört. Wir wollen kein Risiko eingehen, dass er sich verletzt", sagte Pawlak.

Ungewiss war zumindest gestern noch, ob denn Neuzugang Maximilian Güll zum ersten Mal auch in der Liga mitmischen darf. Bis zum Mittag lag die Spielgenehmigung für den aus Dortmund gekommenen Linksfuß noch nicht vor, aber "ich gehe davon aus, dass sie noch rechtzeitig eintrifft", sagte Pawlak, der gestern noch einen weiteren Neuzugang aus dem Ärmel schüttelte: seinen Torwarttrainer nämlich. "Wir haben für Christian Ovelhey vorsorglich eine Spielgenehmigung beantragt, aber nur für den absoluten Notfall", sagte Pawlak über den 34-Jährigen neuen dritten Mann.

Quelle: RP
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