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Uerdingen
Angelt sich der KFC einen Ex-Löwen als Trainer?

Uerdingen: Angelt sich der KFC einen Ex-Löwen als Trainer?
Steht Kosta Runjaic bald an der Seitenlinie in der Grotenburg? FOTO: dpa, mbk htf hak
Fussball. Seitdem der KFC Uerdingen André Pawlak entlassen hat, brodelt rund um die Grotenburg natürlich heftig die Gerüchteküche, wer Nachfolger des Aufstiegstrainers wird.

Auf der Wunschliste von Klubchef Mikhail Ponomarev soll nach RP-Informationen Kosta Runjaic ganz oben stehen. Dazu passt die Tatsache, dass der abgestürzte Traditionsklub 1860 München alle Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Trainer Runjaic fallen gelassen und sich mit dem Coach "einvernehmlich" auf die Beendigung des bestehenden Arbeitsverhältnisses zum 31.

Juni geeinigt hat. Der Österreicher, der am Sonntag 46 Jahre alt wird, hatte im Juni 2016 bei den Löwen einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben, war aber bereits Ende November von seiner Tätigkeit freigestellt worden. Der Klub hatte daraufhin versucht, ihm vereinsschädigendes Verhalten nachzuweisen. "Im Zuge der nun erzielten Einigung stellt der TSV 1860 München klar, dass sich Kosta Runjaic jederzeit absolut loyal gegenüber dem Verein verhalten hat", hieß es am Mittwoch in einer Erklärung des Vereins.

Gut möglich, dass Runjaic schon an den Personalplanungen des KFC für die Regionalligasaison beteiligt ist. Denn der bereits verpflichtete Abwehrspieler Christopher Schorch spielte einst unter Runjaic beim MSV Duisburg, der nach der Trennung von den Zebras zum Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern wechselte, wo er in der Saison 2004/05 bei der zweiten Mannschaft als Assistent seine Trainerlaufbahn startete. Von den Roten Teufeln führte sein Weg dann vor einem Jahr zu den Löwen.

(hgs)
 
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