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Lokalsport
Fünf Thesen zum Rückrundenstart des KFC

Krefeld. Mit dem Nachholspiel beim 1. FC Mönchengladbach geht die Oberliga-Saison weiter. Von Oliver Schaulandt

Morgen um 15 Uhr hat die lange Winterpause für den KFC Uerdingen ein Ende. Dann ist das Gastspiel beim 1. FC Mönchengladbach. Die Partie wird im Rheydter Grenzlandstadion angepfiffen. KFC-Fans gelangen ab 13:30 Uhr ausschließlich über den Eingang Breite Straße ins Stadion und haben Zugang zu den unüberdachten Stehplätzen. Karten kosten zwischen acht und vier Euro.

Nach der jüngsten Testspielniederlage gegen den Landesligisten SC Union Nettetal stellt sich die Frage: Wie kommt die Auswahl von Trainer Michael Boris aus den Startlöchern? Schließlich soll am Saisonende der Aufstieg perfekt gemacht werden. Wir wagen eine Prognose.

Morgen gibt es direkt einen Sieg. Ohne Frage: Für den Gegner 1. FC Mönchengladbach ist das Heimspiel gegen den KFC die Partie des Jahres. Weil die Begegnung aber als Risikospiel eingestuft ist, muss der FC umziehen von seinem Stammplatz am Westend. Die neue Umgebung, ein sicherlich hoch motivierter und gut vorbereiteter KFC ("Wir haben sehr viel an den Feinheiten gearbeitet", sagt Trainer Michael Boris") und die zahlreichen mitreisenden Fans aus Krefeld tun den Rest dazu - alles andere als ein klarer Uerdinger Sieg wäre eine Enttäuschung, auch wenn Silvio Pagano morgen ausfallen sollte. "Bei ihm müssen wir derzeit immer von Tag zu Tag schauen, ob er spielen kann", sagt Boris, der voraussichtlich mit Danny Rankl (aus Hiesfeld) und Pascal Schmidt (von Lotte) zwei Winterzugänge in die Startelf beordern wird. Übrigens: Mit Said Daftari spielt auch ein ehemaliger Uerdinger in der Gladbacher Auswahl.

Wuppertal und Schonnebeck brechen noch ein. Schonnebeck steht als Aufsteiger überraschend positiv in der Liga da, ist Tabellenzweiter. Aber: Die Euphorie aus dem Aufstiegsjahr hat sicherlich über den Winter nachgelassen - die Niederlagen dürften kommen. Und Wuppertal wird nervös, weil genau das passieren wird, was der Sportliche Leiter Horst Riege bei der Mitgliederversammlung des KFC ziemlich derb versprochen hat: "Die Wuppertaler müssen noch zu uns kommen. Dann werden sie bei uns genauso abgeschlachtet, wie wir in Wuppertal abgeschlachtet worden sind." Was ihn da außerdem noch sicher macht: Der KFC hat in dieser Saison bislang noch kein Heimspiel verloren.

Fischeln holt einen Punkt im Derby. Sieben Lokalderbys zwischen dem VfR Fischeln und dem KFC Uerdingen hat es bislang gegeben. Das erste Aufeinandertreffen vor 7504 Zuschauer endete 1:1. Seither hat der KFC jede Partie gewonnen, also sechs in Folge. Und weil jede Serie einmal endet, ist es diesmal soweit. Zu einem Sieg für Fischeln wird es aber nicht reichen. Denn: Der KFC hat das Heimrecht und außerdem: siehe These 4.

Der KFC stellt die beste Abwehr der Liga. 17 Partien hat der KFC Uerdingen bislang ausgetragen und in diesen 17 Spielen genau 17 Gegentreffer kassiert. Im Schnitt heißt das zwar, dass in jedem Spiel eins fällt. Aber: In dieser Bilanz sind auch die fünf Tore aus der Wuppertal-Niederlage enthalten. Und die Spiele gegen Meerbusch und Hiesfeld endeten jeweils 2:2. Heißt: In neun Spielen stand hinten die Null - sicherlich auch ein Verdienst von Kapitän Timo Achenbach. Wuppertal hat zwar bislang ein Tor weniger kassiert, aber dem WSV steht ja noch die Niederlage gegen den KFC ins Haus (siehe These 2). Und was noch wichtiger ist: Meisterschaften gewinnt man in der Abwehr. Was dann wiederum gleich zur nächsten These führt:

Der KFC steigt auf. Wetten?

Quelle: RP
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