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Lokalsport
Grosskopf nimmt sein Personal unter die Lupe

Lokalsport: Grosskopf nimmt sein Personal unter die Lupe
Jörn Grosskopf beäugt mit kritischer Miene seine Mannschaft. Denn nach dem so gut wie verpassten Aufstieg in dieser Saison soll es in der kommenden Spielzeit wieder nach oben gehen. Die Kaderplanungen dazu sind bereits in Gange. FOTO: Samla
Oberliga. Heute tritt um 19.30 Uhr die U23-Auswahl von Rot-Weiß Oberhausen in der Grotenburg gegen den KFC Uerdingen an. Im Hintergrund sind die Planungen für die kommende Saison angelaufen. Von Oliver Schaulandt

Wenn heute um 19.30 Uhr die Partie des KFC Uerdingen in der Grotenburg gegen die U23-Auswahl von Rot-Weiß Oberhausen angepfiffen wird, dann ist die Partie das erste von einer ganzen Reihe von Spielen, die die Akteure der Blau-Roten als eine Art Bewerbungsgespräch für die kommende Spielzeit ansehen können. Denn da nach dem jüngsten 1:1 gegen Duisburg der Aufstiegszug endgültig abgefahren sein dürfte (theoretisch geht's zwar noch, doch der Abstand zur Spitze ist realistisch einfach zu groß), haben die KFC-Verantwortlichen nun Planungssicherheit für die kommende Spielzeit und können sich in Ruhe um das kickende Personal in der Saison 2016/17 umschauen - an deren Ende der Aufstieg in die Regionalliga stehen soll. "Wir haben mit den Planungen begonnen", sagt KFC-Trainer Jörn Grosskopf.

Eine "ganze Handvoll" mit Namen von potenziellen Zugängen habe er auf einer Liste. Diese soll nun noch kritisch beäugt werden; anschließend stehen Gespräche mit Einigen daraus an oder werden Spieler zum Vorspielen eingeladen. "Und natürlich werden wir auch mit unserem bisherigen Kader reden. Wir werden ganz sicher nicht 20 Leute austauschen", sagt Grosskopf, der freilich noch keine Namen nennen wollte. Wichtig sei vor allem, dass die Mischung stimme und dass Neuzugänge auch ins finanzielle Budget des Oberligisten passen. Aber da ist der Coach zuversichtlich: "Wir sind jetzt schon deutlich weiter als noch im Vorjahr." Allerdings, so der Unterschied, war seinerzeit noch unklar, in welcher Liga das Team antreten würde.

Ein Kandidat, mit und über den gesprochen werden dürfte, ist vermutlich Torwart Daniel Schwabke. Vor der Saison als Nummer Eins geholt, fand sich der Schnapper zuletzt wiederholt auf der Bank wieder, zuletzt gegen Duisburg war er noch nicht mal im Kader. "Das liegt aber nicht an seiner Leistung, sondern an seinem Gesundheitszustand. Daniel hat eine alte Knöchelverletzung, die immer wieder auch relativ spontan auftritt. Das ist ein bestimmtes Syndrom, unsere Physios behandeln ihn täglich daran", sagt sein Trainer, der ansonsten heute Abend auf Armand Drevina verzichten muss, der nach der Roten Karte gegen Bocholt das zweite von insgesamt vier Spielen Sperre abbrummen muss.

Der Coach hofft vor allem, dass es heute das eine oder andere Mal mehr im Tor des Gegners rappelt als in den jüngsten Partien. "Wir sind vor dem Tor einfach noch nicht zwingend genug. Bei der Qualität in der Offensive, die wir haben, muss da einfach mehr kommen", sagt er - und nicht nur, damit die Stürmer bessere Aussichten in den künftigen Verhandlungen haben werden.

Quelle: RP
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