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Lokalsport
KFC erwartet den TSV Meerbusch zum "kleinen" Lokalderby

Lokalsport: KFC erwartet den TSV Meerbusch zum "kleinen" Lokalderby
Die Verhandlung mit Michael Boris vor dem Arbeitsgericht ist überflüssig: Der KFC einigte sich mit seinem ehemaligen Trainer. FOTO: Lammertz
Oberliga. Fußball: Morgen um 15 Uhr gehen in der Grotenburg die Englischen Wochen für die Uerdinger weiter. Einigung mit Ex-Trainer Boris. Von Oliver Schaulandt

Für die Fußballer des KFC Uerdingen geht die Englische Woche morgen in die nächste Runde. Nach dem letztlich mühsamen 2:1 unter der Woche gegen den Tabellenvorletzten aus Oberhausen steht morgen ein weiteres Derby an: Zwar nicht gegen Fischeln, sondern gegen den TSV Meerbusch geht es morgen um 15 Uhr. Im Hinspiel trennten sich die beiden Teams 2:2, Mo Idrissou musste vorzeitig mit Gelb-Rot unter die Dusche.

Die Gäste kommen mit einer deftigen Packung im Gepäck in die Grotenburg. Am Mittwoch gab es gegen die U23 des MSV Duisburg beim 1:5 ein regelrechtes Debakel, und das wollen die Meerbuscher tunlichst vergessen machen. "Wir haben das Spiel aufgearbeitet und abgehakt. Wir blicken nur nach vorne", sagen die Trainer Robert Palikuca und Olivier Caillas. "Unsere Stärke war immer unser Selbstbewusstsein. Da müssen wir wieder hinkommen."

Etwas dagegen haben sie freilich beim KFC Uerdingen. Dort schielen sie, zumindest mal mit einem Auge, auch darauf, was der Wuppertaler SV denn gegen den VfR Fischeln so macht. Zwar haben die Jungs aus der Stadt mit der Schwebebahn zwölf Punkte Vorsprung, doch sollten die Fischelner im Zoostadion vielleicht sogar siegen und der KFC ebenso, dann schrumpft der Abstand zusammen - zumal die Uerdingen ja noch das Spiel gegen Schwarz-Weiß Essen am kommenden Mittwoch in der Hinterhand haben. Ginge auch das zugunsten der Blau-Roten aus, wäre der Rückstand auf sechs Punkte zusammengeschmolzen - und die Wuppertaler müssten erst einmal wieder zusehen, dass sie aus ihrer kleinen Krise wieder heraus kommen.

Soweit sind wir freilich noch nicht. Erst einmal müssen die Hausaufgaben erledigt werden, und die heißen TSV Meerbusch. In dieser Partie steht Armand Drevina dem KFC auch weiterhin nicht zur Verfügung, ist er doch noch gesperrt. Gespannt sein darf man, ob das kleine Derby diesmal mehr Zuschauer anlockt als das Spiel am Mittwoch Abend. Nur 904 Zuschauer bei einem Ligaspiel des KFC, das ist schon lange her, dass nur so wenige Besucher in der Grotenburg waren. "Wir würden natürlich auch lieber vor mehr Zuschauern spielen. Wir müssen mit guten Auftritten die Fans überzeugen, damit sie wieder in die Grotenburg kommen", sagt Trainer Jörn Grosskopf.

Am Rande: Ex-Trainer Michael Boris und der KFC Uerdingen sehen sich vor Gericht nicht mehr wieder. Ursprünglich war für kommenden Donnerstag eine Verhandlung vor dem Arbeitsgericht angesetzt; da sich beide Seiten aber außergerichtlich geeinigt haben, ist die Verhandlung nun nicht mehr notwendig.

Quelle: RP
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