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Lokalsport
KFC Uerdingen spielt erstmals gegen den VfB Hilden

Oberliga. Fußball: Der Kameruner Mo Idrissou ist nach seiner Roten Karte gegen TuRU Düsseldorf weiterhin noch gesperrt. Von Heinrich Löhr

Das im Sommer erfolgte erneute Absinken des KFC Uerdingen in die Fünftklassigkeit beschert der Vereinschronik Zuwächse. Schließlich wird die Liste der Vereine, gegen die der KFC Pflichtspiele zu bestreiten hat, länger. Morgen kommt mit den VfB 03 Hilden ein weiterer Name dazu. Um 15 Uhr gastiert das Team von Trainer Georg Kreß in der Grotenburg.

Klassenverbleib lautet das schlichte Ziel des Gegners und die beiden letzten Ergebnisse zeigen, dass die Hildener als Tabellenzwölfter hier auf einem guten Weg sind. 3:0 wurde Aufsteiger 1. FC Möchengladbach zu Hause besiegt, dem folgte ein 2:0 Auswärtserfolg beim SC Düsseldorf-West. "Dieses Spiel studiere ich gerade auf Video", sagte KFC-Trainer Michael Boris. "Eine Mannschaft, die über etliche sehr groß gewachsene Spieler verfügt und folglich bei den Standards eine große Gefahr ausstrahlt", berichtet Boris von seinen Erkenntnissen.

Die Frage am Sonntag wird auch sein, wie beide Gegner das spielfreie Wochenende verkraftet haben. Der KFC absolvierte zwei Testspiele, die mit 0:2 in Rhynern und 1:8 bei Fortuna Düsseldorf beide verloren gingen. "Klingt auf den ersten Blick negativ, aber wir haben besonders im Angriff in den vergangenen 14 Tagen noch das ein oder andere einstudiert", berichtet Boris. In der Tat, der KFC hat in den bisherigen 13 Saisonspielen erst 19 Tore erzielt. Uerdingens Mitbewerber um den Aufstieg zeigten sich da bisher besser aufgestellt, 30 Tore hat Spitzenreiter Wuppertal schon geschossen. Da passt es gar nicht, dass Boris auch morgen auf seinen erfolgreichsten Angreifer, den erstligaerfahrenen Mo Idrissou, wird verzichten müssen. Der Einspruch der Uerdinger gegen die Höhe von vier Spielen Sperre für die Rote Karte, die der Kameruner im Spiel bei TuRU Düsseldorf erhielt, ist immer noch nicht beschieden. Sollte es bei diesem Strafmaß bleiben, wäre Idrissou auch in einer Woche in der Auswärtspartie bei SV Hönnepel-Niedermörmter letztmalig noch gesperrt. Leicht angeschlagen ist noch Tim Knetsch, aber sonst steht Boris sein gesamter Kader zur Verfügung. Dazu gehört auch der wieder genesene Silvio Pagano. Auch er verfügt nicht nur über Vorbereiter-, sondern auch Vollstreckerqualitäten, wie seine drei bisher erzielten Tore zeigen. Da Wuppertal seine Nachholpartie in Bocholt gewann, beträgt der Rückstand von Uerdinger auf Tabellenführer Wuppertal jetzt schon fünf Punkte. Ein Sieg am Sonntag ist so gesehen Pflicht, soll die Tuchfühlung nach oben nicht frühzeitig verloren gehen.

Quelle: RP
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