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KFC will auch in Verl Punkte holen

Lokalsport: KFC will auch in Verl Punkte holen
Pechvogel: Kevin Pino Tellez hatte es gegen Borussia Mönchengladbach zuletzt in die Startaufstellung des KFC geschafft. Am Samstag droht er nun aber mit einer Reizung im Knie wieder auszufallen. FOTO: samla
Regionalliga. Fußball: Bei bislang noch sieglosen Tabellenvorletzten sieht die Bilanz der Uerdinger bescheiden aus: Bislang gab es nur zwei Siege, aber dafür acht Niederlagen. Kevin Pino Tellez droht auszufallen. Von Oliver Schaulandt

Sollte es beim KFC Uerdingen so etwas wie einen Angstgegner geben, dann könnte dies der Club sein, zu dem die Auswahl von Trainer Michael Wiesinger am Samstag fahren wird: der SC Verl. Ein Dutzend Mal haben die beiden bislang gegeneinander gespielt, und in der Bilanz der Uerdinger stehen lediglich zwei Siege bei acht Niederlagen und zwei Unentschieden. Der bislang letzte Sieg liegt schon 14 Jahre zurück, mit dem 6:0 am 1. Juni 2003 sicherten sich die Blau-Roten seinerzeit den Regionalliga-Verbleib. Aber: In dieser Spielzeit tun sich die Verler, die seit Gründung der jetzigen Regionalliga dort Dauergast sind, bislang schwer. Noch gab es keinen Sieg, sondern drei Unentschieden und drei Niederlagen - damit ist Verl Vorletzter.

Nun wollen die Uerdinger nicht gerade zum Aufbaugegner werden, sondern drei weitere Punkte einheimsen und dadurch auch die Tabellenführung verteidigen. "Dazu dürfen wir aber nicht so anfangen wie gegen Rhynern, sondern müssen von Beginn an voll konzentriert zur Sache gehen", sagt Wiesinger, der den Gegner vor allem in der Offensive gut bestückt sieht: Mit Cihan Özkara und Viktor Maier hätten die Westfalen große Qualität im Sturm. Auch die Gegebenheiten vor Ort dürften eine Rolle spielen, weil das Stadion recht klein ist, aber die Fans für ziemliche Stimmung sorgen. "Da müssen wir mit Kampf und Einsatz gegenhalten", fordert der KFC-Coach.

Wen er dazu von Beginn an ins Rennen schicken kann, ist noch ungewiss. Größter Pechvogel könnte dabei Kevin Pino Tellez werden. Der Mittelfeldspieler hatte es in der vergangenen Woche gegen Mönchengladbach in die Auflaufelf geschafft, doch jetzt bremste ihn eine Reizung im Kniegelenk voraussichtlich aus. "Das ist sehr schade für ihn. Am Samstag hat er einen richtig guten Job gemacht", sagt sein Trainer, der aber das Abschlusstraining heute noch abwarten will. An den gleichen Problemen laboriert auch Tim Schneider herum der allerdings ohnehin nur als dritter Torwart dem Kader angehört.

Zwei Rückkehrer im Training gab es unter der Woche auch. Dennis Chessa hat seine Erkältung, die ihn in der Vorwoche mächtig aus der Bahn geworfen hatte, auskuriert und trainiert ebenso wieder voll mit wie auch Johannes Dörfler. Noch Geduld haben muss Tanju Öztürk. "Für meinen Geschmack muss er noch körperlich zulegen", sagt Wiesinger über die Defensivkraft. "Tanju will natürlich spielen, aber er muss sich seine Einsatzzeiten auch im Training erarbeiten. Und gerade an der Abwehr habe ich zurzeit nicht viel auszusetzen. Aber seine Zeit wird kommen. Wir kommen jetzt in den Herbst, da wird der Boden tiefer, und das kostet viel Substanz. Da muss er eben Geduld haben", sagt Wiesinger. Weiterhin kein Thema ist Kris Thackray, der zurzeit noch in den Reha-Maßnahmen steckt.

Quelle: RP
 
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