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KFC will mit aller Macht zurück in die Regionalliga

Lokalsport: KFC will mit aller Macht zurück in die Regionalliga
Der Kader des KFC Uerdingen in der Oberliga-Saison 2015/16: obere Reihe von links: Michael Boris (Trainer), Daniel Schwabke, Silvio Pagano, Patrick Polk, Patrick Ellguth, Timo Achenbach, Ahmet Taner, Takehiro Kubo, Ioannis Alexiou, Darko Anic, Horst Riege (Sportlicher Leiter). Mittlere Reihe: Frank Döpper (Co-Trainer), Marvin Matten, Sebastian Hirsch, Tobias Gerstmann, Gerome Manca, Grotifant, Chris Thackray, Kai Schmidt. Untere Reihe: Denis Jovanovic, Armand Drevina, Fabio Fahrian, Florian Abel, Valid Sekkour, Enes Düven, Tim Knetsch, Yuto Nakamura. FOTO: Christian Bernds
Krefeld. Wenn beim KFC Uerdingen am kommenden Samstag, 13.30 Uhr, der Anpfiff zum ersten Spiel in der neue Saison in der Oberliga ansteht, dann steht ganz oben in Stein gemeißelt das große Ziel: Aufstieg. Die sofortige Rückkehr in die Regionalliga ist das, was zählt an der Grotenburg. Und in der ersten Partie der Spielzeit 2015/16 soll dazu möglichst mit einem Sieg beim TV Jahn Hiesfeld der Grundstein gelegt werden. Von Oliver Schaulandt

Um das große Ziel in Taten umzusetzen, wurde nach dem Abstieg bekanntlich kein Stein auf dem anderen gelassen. Die alte Mannschaft hat sich in alle Winde zerstreut und wurde quasi total erneuert, ein neuer Trainer ist nun am Ruder, und sogar der Trikotsponsor ist ein anderer - es gibt also sozusagen den KFC reloaded zu sehen, in jeglicher Hinsicht, und am Freitag Nachmittag um 16.30 Uhr soll das auch optisch in Form des neuen, offiziellen Mannschaftsfotos festgehalten werden. Und wenn jetzt auch noch die Ergebnisse stimmen und die Mannschaft es schafft, die Fans nach der völlig verkorksten Rückserie der vorigen Saison wieder zurück ins Boot zu holen, dann ist in Uerdingen wohl Einiges möglich - es wäre ja auch zu schön, wenn es auch in Krefeld in absehbarer Zeit wieder professionellen und bezahlten Fußball zu sehen geben würde.

Michael Boris heißt der neue Hoffnungsträger der Blau-Roten. Der neue Mann an der Seitenlinie, der von den Sportfreunden Siegen zu den Uerdingern kam und sogar den Fußballlehrer (die höchste Ausbildungsstufe eines Trainers) vorweisen kann, hat die Aufgabe, den KFC wieder zu einem Spitzenteam zu formen. Dazu wurde groß eingekauft. Fast alle neuen Spieler haben Erfahrungen auch schon in höherklassigen Ligen gesammelt - wobei die Verpflichtungen von Silvio Pagano (von Viktoria Köln) und Timo Achenbach (vom Zweitligisten Sandhausen) sicherlich die beachtenswertesten darstellen. Aber: "Wir sind bislang mit allen Spielern sehr zufrieden", sagt Cheftrainer Boris. "Sowohl sportlich als auch charakterlich scheint es gut zu passen." Dazu passt auch die durch die Bank weg hohe Trainingsbeteiligung, obschon Boris ja bereits bei seiner Vorstellung angekündigt hatte, dass die Saisonvorbereitung bei ihm kein Zuckerschlecken sei.

Auch die Ergebnisse und Leistungen in den Testspielen waren positiv. "Bis auf das Spiel gegen Kleve war ich sehr zufrieden. Aber auch aus der Niederlage werden wir unserer Schlüsse ziehen", sagt Boris. Den neuen Trainer freut vor allem, dass der KFC bislang von größeren Verletzungen verschont geblieben ist - zumindest keine muskulären Verletzungen, was bisweilen auch am Training liegen kann. "Verletzungen durch Foulspiele oder Umknicken kannst du halt nicht beeinflussen", sagt Boris.

Nun weiß der Coach auch, dass es bis zum Aufstieg noch ein weiter Weg ist - und dass die Mannschaft wohl kaum noch einmal so eine beeindruckende Erfolgsserie hinlegen wird, wie beim Aufstieg in die Regionalliga vor zwei Jahren. Das allerdings wird auch daran liegen, dass die Konkurrenz an der Spitze stärker geworden ist. Vor allem den 1. FC Bocholt und den Wuppertaler SV schätzt Boris als Hauptkonkurrenten im Kampf um die Spitze ein, die beide über offenbar recht große finanzielle Mittel verfügen und sich einen entsprechend gut ausgestatteten Kader leisten können.

Quelle: RP
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