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Lokalsport
"Unsere Qualität hört am Sechzehner auf"

Lokalsport: "Unsere Qualität hört am Sechzehner auf"
Dennis Chessa hatte in der Schlussphase gleich zwei Riesenmöglichkeiten zum 1:0- Beide jedoch vergab er, so dass die Partie gegen Alemannia Aachen torlos blieb. FOTO: Mark Mocznik
Regionalliga. Fußball: KFC-Trainer Michael Wiesinger war nach dem torlosen Spiel gegen Alemannia Aachen reichlich frustriert. Seine Mannschaft hatte erneut auch die besten Torgelegenheiten nicht genutzt. Patrick Ellguth schied verletzt aus. Von Oliver Schaulandt

Michael Wiesinger war der Frust deutlich anzumerken. Wieder einmal hatte seine Mannschaft keine schlechte Partie abgeliefert, wieder einmal hatte sie sich zahlreiche Chancen erspielt - und wieder einmal stand vorne die Null. "Unsere Qualität hört zurzeit am Sechzehner auf", schimpfte der Trainer des KFC Uerdingen nach dem Spiel. Torlos waren soeben die 90 Minuten gegen Alemannia Aachen zu Ende gegangen, und durch die Punkteteilung verteidigte der KFC in der Tabelle der Regionalliga den Platz an der Sonne. 4249 Zuschauer sahen die Partie, darunter war auch Aufstiegstrainer André Pawlak, der am Wochenende zum neuen Coach der U23 des 1. FC Köln befördert worden war. Zu allem Überfluss humpelte auch noch Patrick Ellguth vorzeitig vom Feld - möglicherweise mit einer Sprunggelenkverletzung. Das soll heute untersucht werden.

Im Spiel selbst waren es anfangs die Gäste, die zumindest feldüberlegen waren. Uerdingen bemühte sich, nach vorne zu spielen, doch das funktionierte über weite Strecken nur bis zum Strafraum. Aachen hingegen brachte nicht viele Angriffe zu stande, die allerdings waren brandgefährlich. So touchierte Tourunarighas Kopfball in der 19. Minute die Querlatte, eine Minuten später musste KFC-Torwart René Vollath einen Kopfball von Fiedler von der Linie kratzen - das hätte auch die Aachener Führung sein können. Im gegenzug machte sich zumindest bemerkbar, dass die Uerdinger unter der Woche Eckballvaritionen geprobt hatten - das Zuspiel von Connor Krempicki drosch Ellguth aber knapp neben das Tor.

Im zweiten Durchgang, nach der Hereinnahme von Charles Takyi und Lucas Musculus steigerten sich die Uerdinger zumindest, und immer mehr geriet das Duell zwischen Uerdingens Dennis Chessa und Aachen Schlussmann Patrick Nettekoven in den Mittelpunkt des Geschehens. Nach 67 Minuten hatte der KFC-Spieler aus 17 Metern draufgehalten, der Ball sprang dem Gästekeeper aus den Armen, und mit einem Hechtsprung wischte er die Murmel noch von der Linie. Fünf Minuten später war er ein Tick schneller am Ball als Chessa und klärte. Zwei Minuten vor dem Abpfiff tauchte der Uerdinger dann wieder frei vor dem Torwart auf und schob diesmal ans Außennetz, und in der zweiten Minute der Nachspielzeit lenkte Nettekoven Chessas Kopfball noch so eben über die Latte.

Zwischenzeitlich, in der 91. Minute, rettete Alemannias Torwart noch mit einem großartigen Reflex nach einem Musculus-Schuss den Punkt für seine Mannschaft. Zwischenzeitlich hatten auch die Gäste eine Riesenmöglichkeit zur Führung, als Fejzullahu allein vor Vollath auftauchte, sein Schuss aber genau an dessen Brust landete (78.).

Am Rande: Die Partie des KFC uerdingen gegen den Bonner SC ist vorverlegt worden. Neuer Spieltermin ist nun am Freitag, 1. Dezember, 19.30 Uhr, in der Grotenburg, Um die gleiche Uhrzeit beginnt auch das Pokalspiel auf Niederrheinebene gegen Frohnhausen, das am Mittwoch, 11. Oktober, ausgetragen wird.

Quelle: RP
 
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