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Lokalsport
KFC will morgen Revanche nehmen

Oberliga. Fußball: Gegen den morgigen Gegner, den 1. FC Bocholt, kassierten die Uerdinger ihre einzige Niederlage der Hinrunde. I letzten Heimspiel der Saison wollen die Uerdinger zuhause unbesiegt bleiben. Eine Reihe Spieler sind angeschlagen. Von Oliver Schaulandt

André Pawlak hat in seiner Trainerkarriere schon eine ganze Menge erlebt. Und eine Erfahrung gibt es, die möchte er noch möglichst lange nicht machen müssen: eine Heimniederlage mit dem KFC Uerdingen kassieren. Gewiss, irgendwann wird es wohl soweit sein, doch bitte nicht morgen. Denn wenn die Uerdinger morgen gegen den 1. FC Bocholt in der Grotenburg antreten und mindestens Unentschieden spielen, dann haben sie in dieser Saison kein einziges Heimspiel verloren. "Das ist unser Ziel, daran arbeiten wir", sagt Pawlak.

Es ist das letzte Heimspiel der bislang so erfolgreichen Saison, das morgen ab 15 Uhr ansteht. Und das hat es in sich: Gegner Bocholt war immerhin das einzige Team, das den Uerdingern in der Hinrunde eine Niederlage zugefügt hat. Dementsprechend gewarnt ist das Team, und natürlich kommt auch der Wunsch dazu, sich vom heimischen Publikum mit einer der Saison angemessenen Vorstellung zu verabschieden - mit einem Sieg also. Und weil auch das Wetter mitspielen soll, hoffen sie in Uerdingern auch darauf, dass die Kulisse noch einmal groß sein wird.

Leicht werden wird es auch in personeller Hinsicht nicht für die Blau-Roten. Zu den Langzeitverletzten und Gesperrten hat sich auch Johannes Dörfler gesellt, der zuletzt die fünfte Gelbe Karte gesehen hatte. Angeschlagen sind außerdem Pascale Talarski, Maximilian Güll, Aleksandar Pranjes, Leon Binder und Oguzhan Kefkir, die am Donnerstag mit dem Training kürzer traten. "Ich gehe aber davon aus, dass am Sonntag alle dabei sein werden. Aber es gibt auch einen Plan B. Wenn Binder nicht spielt, spielt Fabio Fahrian und für Güll dann Kris Thackray. Wir haben durchaus noch Alternativen", sagte Pawlak gestern. Möglicherweise wird auch Patrick Ellguth wieder zum Kader gehören. Der Sechser hatte sich bekanntlich die Nase gebrochen und war operiert worden. Gestern sollte ihm eine Maske angepasst werden; gibt der Arzt Grünes Licht, würde er morgen gegen Bocholt zumindest auf der Bank sitzen.

Nach dem Spiel wird der Rasenplatz der Grotenburg übrigens gesperrt. Das frühe Ende der Heimspiele wollen die städtischen Mitarbeiter nutzen, den Rasen schon frühzeitig zu bearbeiten, um zur neuen Saison wieder einen Teppich zu stellen - angemessen der Regionalliga, in der der KFC dann spielen soll. Dann wäre vermutlich um den 20. Juni herum bereits Trainingsauftakt, weil die Saison schon Ende Juli losgeht. Die Sperrung der Grotenburg könnte auch bedeuten, dass möglicherweise erneut ein Aufstieg am Grünen Tisch stattfinden wird. Fürs Auswärtsspiel beim SC Düsseldorf-West hat die Polizei Sicherheitsbedenken angemeldet; da ein Heimrechttausch durch die Sperrung der Grotenburg nicht möglich ist, könnte die Partie abgesagt werden und es eine Spielwertung zugunsten der Uerdinger geben. "Bislang haben wir aber seitens des Verbandes nichts gehört, ob die Partie abgesagt wird", sagt Pawlak. "Das kann möglicherweise erst drei Tage vorher erfolgen."

Quelle: RP
 
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