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Lokalsport
Königshof will Wiedergutmachung in Essen

Oberliga. Handball: Gegner ist die Zweitligareserve von TuSEM, die zu neuen Saison komplett verjüngt und neu aufgestellt wurde. Von Senthuran Sivananda

Bitterer hätte Adler Königshof kaum in die neue Saison starten können. Im Heimspiel gegen die HSG Bergischen Panther, einen Mitkonkurrenten um die ersten sechs bis acht Plätze, die zur Qualifikation für die neue Nordrheinliga berechtigen, waren die Adler eine halbe Minute vor der Schlusssirene beim Stand von 23:23 in Ballbesitz. Doch dann vertändelten sie leichtfertig das Spielgerät und konnten den anschließenden Angriffsversuch der Panther nur noch auf Kosten eines Freiwurfs klären. Den zimmerte Yannick Faust mit der Schlusssirene zum 24:23-Siegtreffer für die Gäste in den rechten Torgiebel.

Nun wollen die Königshofer im Auswärtsspiel bei der Zweitliga-Reserve von TuSEM Essen am Sonntag (16 Uhr, Margaretenhöhe) für Wiedergutmachung sorgen. Die ehemaligen Kulturhauptstädter haben sich ebenfalls die Qualifikation für die neue 4. Liga zum Ziel gesetzt. Allerdings haben sie im Vergleich zur Vorsaison nicht nur mit Mark Dragunski einen neuen Trainer, sondern auch eine fast komplett neu zusammengestellte Mannschaft. Der Methusalem im Essener Team ist Lukas Ellwanger mit 23 Jahren. Dagegen ist selbst die junge Auswahl der Königshofer eine "Rentnertruppe". Die Ruhrpottler können diesmal sogar auf Unterstützung aus der ersten Mannschaft hoffen, denn die hat ihr Spiel in der Zweiten Liga bereits am morgigen Freitag. Zum Auftakt gab es für die Essener allerdings eine überraschend deutliche 20:31-Niederlage beim Drittliga-Absteiger OSC Wölfe Rheinhausen. In vergangenen Saison gewannen die Adler beide Spiele gegen die Essener . In der Spielzeit davor gab es allerdings drei Niederlagen - nicht nur in den beiden Ligapartien, sondern gleichfalls im Niederrheinpokal. Auf Königshofer Seite bleibt zu hoffen, dass er erkrankte Alexander Spoo bis zum Sonntag fit wird. Auf den Einsatz von Maxi Tobae und Mats Wolf müssen die Adler verzichten, da die Youngster mit ihrer A-Jugend zur gleichen Zeit spielen. TuSEM Essen ist dagegen von Woche zu Woche eine Wundertüte, man weiß nie wer aufläuft, Spieler aus A-Jugend Bundesliga oder Jungspieler aus der 1. Mannschaft. "Wir wollen natürlich versuchen, aus Essen zwei Punkte mit zu nehmen. Egal wie TuSEM antreten wird", sagt Adler Trainer Dirk Wolf.

Quelle: RP
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