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Lokalsport
Krefeld verpasst das Finale denkbar knapp

Unterwasserrugby. Bei der Deutschen Meisterschaft im Unterwasserrugby im Badezentrum wurde der DUC Dritter. Von Sven Schalljo

Mit einer hauchdünnen Halbfinalniederlage hat der DUC Krefeld bei der deutschen Meisterschaft in heimischer Halle knapp das Finale verpasst und wurde hinter Serienmeister Bamberg und Malsch Dritter. Es war ein Turnier auf hohem internationalem Niveau. Deutschland gehört in der einzigen dreidimensionalen Sportart der Welt als Vizeweltmeister zu den dominierenden Nationen. Krefeld ist aktuell die Nummer Drei im Lande hinter Serienmeister Bamberg, das nun elfmal in Folge Titelträger ist, und den Karlsruher Vorstädtern aus Malsch, ihrerseits achtmal hintereinander Vizemeister.

In der Vorrunde wollten die Seidenstädter vor Letztgenannten landen, um erst im Finale auf Bamberg zu treffen. Doch zwei strittige Schiedsrichterentscheidungen im direkten Aufeinandertreffen sorgten für den Gegentreffer Sekunden vor Schluss und damit für die knappe 0:1-Niederlage für Krefeld. So mussten sie im Halbfinale gegen den großen Favoriten bestehen und lieferten eine überragende Defensivleistung. Über reguläre Spielzeit und Verlängerung hielten sie ein 0:0. So mussten Strafwürfe - eins gegen eins-Duelle mit 45 Sekunden Zeit für den Schützen - die Entscheidung bringen. Dabei scheiterte der zweite Krefelder Schütze um Zehntelsekunden. Damit ging der Sieg denkbar knapp an den Favoriten.

Für den DUC Krefeld ging es so im Spiel um Platz drei gegen den Westrivalen aus Rheine, leistungsmäßig auch durchaus ganz nah an den Seidenstädtern einzuordnen. Entsprechend wurde es ein ganz enges Spiel mit überlegenen Hausherren die aber den Ball nicht ins Ziel brachten. So ging es mit 0:0 erneut in die Verlängerung, in der die Hausherren größte Chancen hatten. Doch erneut mussten Penalties die Entscheidung bringen. Hier setzten sich die Krefelder am Ende verdient mit 3:2 durch und sicherten sich Rang drei.

Im Endspiel lautete das Duell erneut Bamberg gegen Malsch. Der Meister verteidige dabei seinen Titel einmal mehr mit einem 2:1-Erfolg nach Strafwürfen.

Quelle: RP
 
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