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Lokalsport
Krefelder Achter blasen zum Schlussangriff auf den Titel

Bundesliga. Rudern: Im vierten Rennen der Saison in Leipzig könnte sich der CRC-Achter der Männer vorzeitig die Meisterschaft sichern.

Gut sechs Wochen Training liegen zwischen dem Krefelder Doppelsieg bei der dritten Regatta der laufenden Saison in der Ruder-Bundesliga in Hamburg und der kommenden Aufgabe in der Elsterflutbett-Arena in Leipzig am kommenden Samstag. Der Frauenachter des Crefelder Ruderclubs möchte seine Tabellenführung festigen und ausbauen und sich von den punktgleichen Mindenerinnen absetzen. Dafür wurde in den vergangenen Wochen weiter an der Schlagstruktur gefeilt. Ziel war, trotz hohen Schlagzahlen möglichst viel Vortrieb pro Schlag zu erzeugen. Des Weiteren wurde mit verschiedenen Positionswechseln versucht, die optimale Besetzung zu ermitteln. "Die Mädels haben in den letzten Wochen trotz allgemeiner Urlaubszeit gut zusammen gearbeitet; ich bin zuversichtlich, dass wir in Leipzig wieder um die Medaillenplätze mitkämpfen können", sagt Steuermann Phillip Grunenberg.

Auch die Männer haben in den vergangenen Wochen hart gearbeitet. Während unter der Woche diverse Programme auf dem Ruder-Ergometer für die nötige Wettkampfhärte sorgten, wurde am Wochenende auf dem Wasser an der Technik gefeilt. Hier galt es, den in Hamburg gut zur Geltung gekommenen kraftvollen Schubschlag bei hoher Schlagfrequenz zu konservieren und zu perfektionieren. Damit hatten die Krefelder beim zweiten Renntag bereits auf den ersten 150 Metern der Strecke alles klar gemacht.

Oberstes Ziel ist, den bereits erruderten Vorsprung in der Tabelle von sechs Punkten weiter auszubauen und unter Umständen den vorzeitigen Sieg bereits an diesem Wochenende klar zu machen, damit sich die Rekordmeister vom Niederrhein beim Finale in Berlin ausschließlich auf die anschließend stattfindende Ruder-Championsleague konzentrieren können, um auch die europäische Sprintkrone in die Seidenstadt zu holen.

"Wir wollen versuchen, am Wochenende das typische "Ruder-Sommerloch" zu umgehen und uns vorzeitig den Titel sichern. Nach den Zitterpartien der letzten beiden Jahre ist das unser oberstes Ziel" gibt Schlagmann Lars Henning auch verbal den Takt vor.

(LM/oli)
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