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Lokalsport
KTS Preussen, TSV Bockum und SC Viktoria brauchen Siege

Kreisliga. Fußball: Für den SV Grefrath zählt am Reinersweg nur ein Erfolg. Fischeln II muss beim Linner SV nachlegen, um sich zu retten. Von Werner Fuck

A Durch die eher unplanmäßige Niederlage des SV Grefrath in St. Tönis hat das Rennen um den zweiten Aufstiegsplatz dramatische Züge angenommen. Der OSV Meerbusch, die beste Truppe der Rückrunde, ist an den Blau-Weißen, die lange wie ein neuer Bezirksligist daher kamen, auf Grund der um fünf Treffer besseren Tordifferenz vorbeigezogen.

Nun steht der Foehde-Auswahl allerdings der schwere Gang zum Dülkener FC ins Haus. Und die waren in der zweiten Serie kaum weniger erfolgreich und haben mit Patrick Hinz einen exellenten Torjäger in ihren Reihen. Außerdem fehlen dem OSV die gesperrten Dennis Höffler und Sven Hein. Vor allen Dingen letzterer ist, auch wenn etwas in die Jahre gekommen, immer noch ein Stürmer mit besonderen Fähigkeiten.

Die Grefrather gastieren beim BV Union Krefeld, der mit Cihan Özdek und Muhammet Koca ebenfalls zwei Akteure wegen Sperre ersetzen muss. Das sollte die Sache für die Jacobs-Auswahl, für die in den letzten beiden Begegnungen dieser Saison nur die volle Ausbeute von sechs Zählern ein Thema sein darf, etwas leichter machen. Die Brüggener haben ihr Ziel, nämlich in der kommenden Saison wieder in der Bezirksliga zu spielen, vergangenes Wochenende perfekt gemacht. Die Maßnahme vor 18 Monaten, Urgestein "Jacki" Hermans als Trainer zu installieren - er hat am Vennberg schon viele Jobs gemacht -, ist also voll aufgegangen. Vor der Partie beim stark abstiegsgefährdeten TSV Bockum stellt sich die Frage, ob der Meister deshalb eventuell die Zügel etwas schleifen lassen, wogegen die Platzherren natürlich nichts hätten. Angepfiffen wird hier übrigens zu der etwas ungewöhnlichen Zeit von 17 Uhr.

Bereits am Samstag steht das Tönisvorster Lokalderby zwischen dem SV Vorst und dem SV St. Tönis auf dem Programm (16 Uhr). Nach den Geschehnissen der jüngsten Vergangenheit sind die Gäste favorisiert, zumal die Vorster mit Robin Montag, Keeper Pascal Reischke und Spielmacher Yasin Tastemürlü gleich drei Akteure ersetzen müssen (alle gesperrt). Solche Probleme hat Preussen Krefeld nicht. Dafür aber ganz andere, denn als Drittletzter droht nach nur einer Spielzeit gleich wieder das Abrutschen in die B-Klasse. Was Hoffnung macht, sind die guten Leistungen in den vergangenen Auseinandersetzungen und noch zwei Heimspiele. Ganz wichtig wäre es, gleich das Erste gegen den TSV Kaldenkirchen erfolgreich zu gestalten. Gewinnen und dadurch aus allem raus sein ist das Vorhaben der Fischelner Zweiten beim Absteiger Linner SV. Aber das ist nur zu realisieren, wenn das abgeschlagene Schlusslicht nicht auf die leichte Schulter genommen wird. Dies gilt auch für den SC Viktoria Krefeld, der die Scheuer noch nicht ganz eingefahren hat und gegen den anderen Absteiger Thomasstadt Kempen unbedingt noch einen "Dreier" braucht. Auch hier gilt: Ist das Jonderko-Team konzentriert bei der Sache, müsste alles glatt laufen. Neben dem Spiel in Vorst ist nur noch das von Rhenania Hinsbeck gegen Viktoria Anrath von keiner Bedeutung nach oben oder unten. Beste Voraussetzungen also, um den Zuschauern noch einmal ein schönes Offensivspektakel zu bieten.

Quelle: RP
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