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Lokalsport
Loch im Netz: Kein Sieger im Derby in Vorst

Krefeld. Die Top-Vier der Verbandsliga müssen stillschweigend einen Pakt geschlossen haben. Der designierte Spieltag der Vorentscheidungen brachte keine neuen Aufschlüsse im Auftstiegsrennen. Sowohl das Gipfeltreffen zwischen Geistenbeck und Lobberich als auch das Verfolgerduell zwischen dem TV Vorst und der Reserve der Adler Königshof endete 27:27. Für die beiden Kontrahenten in Lauerstellung eine verpasste Gelegenheit. "Im Hinblick auf die Punkteteilung im Top-Spiel hätten wir natürlich gerne die volle Ausbeute mitgenommen, um uns so noch besser zu positionieren. Insgesamt darf man sich über einen Zähler beim Oberliga-Absteiger allerdings nicht beklagen", war Adler-Trainer Bodo Leckelt (Foto) keinesfalls unzufrieden. Und auch sein Gegenüber Dominique Junkers konnte sich mit dem Remis sehr gut arrangieren: "Es war ein hart umkämpftes Match. Wer weiß, wofür der Punkt gut sein wird." Dank eines erst in der Halbzeitpause festgestellten Lochs im Tornetz blieb es zwischenzeitlich beim 2:2. "Eine sehr kuriose Szene, die jedoch eindeutig war. Außer dem Schiedsrichtergespann hat jeder in der Halle gewusst, was Sache ist. In einem solch engen Spiel tut der nicht gegebene Treffer im Nachhinein selbstverständlich doppelt weh", ärgerte sich Leckelt. In jedem Fall brachten die hitzigen Diskussionen reichlich Feuer in das Derby.

TV Vorst: Keusen, Beurskens - M. Schuffelen (3), Imöhl (3), Stelzhammer (11), Recker, Sufryd (1), Rassmann (6), J. Nilles, Müller, Mertens (1), Zimmermann (1), T. Nilles (1), Bröxkes.

Adler Königshof: Thiemann, Lyrmann - Recavarren, T. Leigraf (2), Schumacher (2), Küpper, Terhorst (9), Thelen (4), A. Spoo (2), T. Spoo (6), Loer (2), G. Leigraf.

(mcp)
 
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