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Lokalsport
Lukas Geller startet am Zuckerhut bei Junioren-WM

Rudern. Der Nachwuchs-Ruderer des Crefelder RC geht in Brasilien im U19-Vierer ohne Steuermann auf Medaillenjagd.

Ein Jahr bevor in Rio de Janeiro die Olympischen Sommerspiele starten, findet die Junioren WM als Testlauf für die Organisatoren statt. Mit dabei die U19-Athleten des Deutschen Ruderverbandes, die die Strecke des Lagoa Rodrigo de Freitas, die traumhaft unterhalb des Zuckerhutes gelegen ist, testen. Mit dabei Lukas Geller vom Crefelder Ruder-Club, der Deutschland im Vierer ohne Steuermann vertreten wird. Doch bevor es für Geller in Rio los ging, stand für ihn ein fast fünfwöchiges Trainingslager in Berlin Grünau an.

"Die ersten Wochen waren schon hart, besonders alle zwei Tage Krafttraining, hat ganz schön müde gemacht, aber rückblickend haben wir gut durchgehalten und den Effekt merkt man deutlich", so Geller kurz vor dem Abflug nach Rio und fügte hinzu: "Wir fühlen uns gut vorbereitete und wollen in den Kampf um die Medaillen eingreifen."

Kein unbescheidener Wunsch, doch bei der Deutschen U19-Meisterschaft im Juni auf dem Fühlinger See in Köln gelang dem Quartett eine Machtdemonstration. Zusammen mit seinen Teamkollegen Lukas Föbinger (Witten), Johannes Renz (Dortmund) und Christopher Reinhardt (Dorsten) dominierte Geller, das Teilnehmerfeld nach Belieben. Das Trainingslager in Grünau endete mit einem Ergometer-Stufentest, den Geller mit persönlicher Bestzeit absolvierte, und abschließenden Rennen (Relationsrennen) über die 2000-Meter-Distanz, bei der unterschiedliche Boote gegeneinander fahren. "So richtig gut war das Relationsrennen nicht, aber wir wissen was wir besser machen müssen, und ich glaube, im Rennen gelingt uns das auch, jetzt ist jeder hell wach", sagte Geller.

Vorgestern war die Eröffnungsfeier, zuvor hatte das deutsche Team gemeinsam die Christus Staue besichtigt und eine kleine Stadtrundfahrt gemacht. "Das war schon sehr beeindruckend, besonders der Blick vom Zuckerhut", so Geller. Gestern fanden die Vorläufe statt. 16 Boote bewerben sich um den WM-Titel. Der hoffnungsvolle deutsche Vierer will den direkten Weg ins Halbfinale nehmen, um sich einen kräftezehrenden Hoffnungslauf zu ersparen. Als einen Hauptrivalen hat Geller das Boot aus der Schweiz ausgemacht, auf die sie bereits im Mai gestoßen sind: "Bei der internationalen Junioren-Regatta in München haben wir gegen sie verloren. Die Schweizer waren richtig star!", so Geller. der seit 2014 Mitglied des Crefelder Ruder-Clubs ist:"In Krefeld ist die Trainingsgruppe größer, hier gibt es mehr Ruderer in meinem Alter, und Sabine Tschäge macht ein Supertraining. Ich werde optimal gefördert und bin sehr zufrieden. Ein stimmiges Paket also, mit der Konsequenz JWM-Teilnahme, die er sich zielstrebig und hart erarbeitet hat.

Quelle: RP
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