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Lokalsport
Nächster Härtetest für die Grefrather EG

Regionalliga. Eishockey: Die GEG empfängt heute Abend den EHC Neuwied und reist morgen zum Neusser EV.

Für den Grefrather Phoenix stehen am Wochenende gleich zwei Spiele innerhalb von 24 Stunden an. Zunächst empfängt die Grefrather EG heute um 19.30 Uhr die "Bären" des EHC Neuwied in eigener Halle. Am Sonntag ist das Team von Trainer Karel Lang um 19.30 Uhr zu Gast im Nachbarschaft-Duell bei den "Löwen" des Neusser EV.

Mit den Neuwiedern stellt sich dem Team um Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann ein besonders schwerer Brocken in den Weg. Die Rheinland-Pfälzer gingen in der Vorsaison noch in der Oberliga Nord an den Start. Nach Problemen mit dem Hallenbetreiber entschieden sich die Verantwortlichen jedoch für die Insolvenz und den Neustart eine Spielklasse tiefer. Dennoch gelang es einige Akteure aus dem Oberliga-Team zu halten und zahlreiche leistungsstarke Spieler für den neuen EHC zu gewinnen. Die Favoritenrolle dürfte am Samstag-Abend also ganz klar beim Gast aus der Deichstadt liegen. Dennoch möchte die Grefrather EG es den Gästen so schwer wie möglich machen und die Punkte nicht kampflos herschenken.

24 Stunden später gehen die "Feuervögel" beim Regionalliga-etablierten Neusser EV ebenfalls nur mit Außenseiter-Chancen in die Partie. Die Neusser sind mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet und wollen sich mit drei Punkten aus dem Derby in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Auch wenn die Karten im Vorfeld ungleich gemischt scheinen, so haben Derbys oft ihre eigenen Gesetze. Vielleicht gelingt den Blau-Gelben von der Niers ja ausgerechnet beim rheinischen Nachbarn ein Überraschungscoup. GEG-Trainer Karel Lang wird in beiden Begegnungen jedoch wieder nur mit dezimiertem Kader an den Start gehen können. In der Verteidigung fehlen verletzungsbedingt weiter die Stammkräfte Lorenz Schneider und Julius Krölls, sowie Gerrit Ackers, der berufliche Verpflichtungen hat. Zudem stehen die Nachwuchs-Kräfte Kai Weber, Max Parschill und Tobias Meertz nicht zur Verfügung, da die GEG-Jugend an beiden Tagen ebenfalls spielt. Dafür rückt der zuletzt gesperrte Lukas Bisel wieder in den Phoenix-Angriff.

Angesichts des sieglosen Auftaktwochenendes musste Karel Lang in dieser Woche innerhalb seines Teams erst einmal Aufbauarbeit leisten Er lässt sich jedoch dabei nicht aus der gewohnten Ruhe bringen: "Keine Panik. Wenn wir als Aufsteiger und dazu mit der zur Zeit dünn besetzten Verteidigung verlieren, so müssen wir das akzeptieren und uns auf das nächste Spiel konzentrieren. Die Saison ist noch lang. Ich bin mir sicher, dass wir auch noch unsere Chance bekommen und punkten werden", sagt Lang zur aktuellen Situation.

(F.L.)
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