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Lokalsport
Neue Rennserie am Linken Niederrhein

Krefeld. Radsport: In diesem Jahr hoben der RV Möwe Mönchengladbach, SC Union Nettetal, RV Staubwolke Fischeln, Hülser SV und der RSC Kempen den "Volksbank-Cycling-Cup" aus der Taufe. Das Ziel: Den Radsport wieder interessant zu machen. Von Frank Langen

Die Zeiten, in denen die Vereine im Radsport immer mehr damit zu kämpfen haben eine Rennradveranstaltung zu organisieren, werden immer schwerer. Um dem Trend entgegen zu wirken hatten in diesem Jahr fünf Radsportvereine vom linken Niederrhein eine zusätzliche Rennserie aus der Taufe gehoben, um den Radsport wieder interessanter zu machen. Neben dem RV Möwe Mönchengladbach, SC Union Nettetal waren auch der RV Staubwolke Fischeln, Hülser SV und der RSC Kempen mit dabei, um neben ihren eigenen Rennveranstaltungen den "Volksbank-Cycling-Cup" auf die Beine zustellen. In den Kategorien "Fette-Reifen" (sechs bis zwölf Jahre), Senioren, Hobby, Elite C-Klasse und Elite KT/A, und B-Klasse gab es jeweils eine Gesamtwertung mit einem Spitzenreitertrikot . Die jeweils zehn Erstplatzierten einer jeden Rennklasse erhielten nach ihrer Platzierung zehn Punkte bis hin zu einem Punkt. Gewertet werden nur deutsche Fahrer. Eine Ausnahme bildete das Fahrerfeld der C-Elite. Da der Sieger in so einem Rennen in die B-Klasse aufsteigt, wurde zusätzlich bei jedem Rennen drei Wertungsabnahmen bei Zwischensprints zusätzlich mit aufgenommen.

Das wirkte sich auch gleich beim "39. Rund um Fischeln" aus, welches den Auftakt der Serie bildete. Im April säumten gut 4000 Zuschauer den Tag über die Rennstrecke, um den neun Rennen beizuwohnen. Mit über 400 Aktiven gab es zwar keinen neuen Teilnehmerrekord, die Zahl zählte aber doch noch zu den Spitzenwerten der Veranstaltung des RV Staubwolke Fischeln. Im Hauptrennen setzte sich Dennis Klemme (Stevens Racing Team) nach einem Dreikampf im Schlussspurt über 81 Kilometer in einer Stunde und 51 Minuten durch. Nicht so viel Glück mit dem Wetter hatte der Hülser SV bei seinem 3. Breetlook City-Radrennen, das erstmals zum Hülser Frühlingsfest Mitte Mai stattfand und eine verkürzte Rundstrecke von 1800 m auf 1200 m vorwies. Gerade auf diesem anspruchsvollen Kurs im Hülser Ortskern machte es der lange anhaltende Regen den Fahrern nicht gerade einfach die Ideallinie zu finden. Stürze aus dem nassen Kopfsteinpflaster waren keine Seltenheit, schwere Verletzungen blieben aber zum Glück aus. Der neuen Start/Ziel-Bereich an der Krefelder Straße erwies sich im Hauptrennen als Hingucker. In einem spannenden Massensprint kam hier Philipp Mamos (Team Starbikewear) als erster über die Ziellinie.

Optimale äußere Bedingungen gab es zum Abschluss der Rennradsaison im Oktober beim 57. Klassiker "Rund um die Burg" in Kempen. Die Verantwortlichen vom RSC Kempen waren mit 429 Anmeldungen für die sieben Rennen unter dem Strich zufrieden. Insgesamt verfolgten über den Tag gesehen gut 2000 Zuschauer die teilweise sehr spannenden Rennen. Dass es eines der schnellsten Radrennen in Deutschland ist, zeigte sich beim Hauptrennen als krönenden Abschluss. 92 Fahrer hasteten über die 40 Runden. Den Sieg holte sich in 1:37:58 Stunden Jan Tschernoster (Werne). Zu größeren Unfällen kam es glücklicherweise nicht. Noch so gerade konnte allerdings eine Karambolage beim ersten Start vermieden werden. Beim Seniorenrennen fuhr ein älterer Radfahrer in Höhe des Kuhtores in entgegengesetzter Richtung. Nur mit Mühe gelang es den Streckenposten diesen Falschfahrer aufhalten.

Quelle: RP
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