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Fußball
Nur Fischeln II und SC Viktoria gut im Plan

Kreisliga. Fußball: Bockum hatte sich nach der vielversprechenden Spielzeit 2014/15 mehr erhofft. Der BV Union ist auf Vorjahreskurs, Neuling Preussen kann noch zufrieden sein, was für den Linner SV nicht gilt. Von Werner Fuck

A Mit der Brüggener TuRa und dem SV Grefrath haben sich zwei Mannschaften oben festgesetzt, die im vergangenen Sommer auch alle auf der Rechnung hatten. Daran ändert auch die 1:6-Pleite der Jacobs-Schützlinge in der letzten Begegnung in Vorst nichts. Der SV Vorst hielt, auch wegen der sinnvollen Verstärkungen, das, was man sich vom Neuling versprochen hatte. Und die ganz frühe Trennung von Spielertrainer Mike Grühn war wohl auch kein Fehler. Die Erwartungen ebenfalls voll erfüllt hat die Zweite des VfR Fischeln mit ihren vielen eigenen Nachwuchskräften. In positiver Hinsicht absolut den Vogel abgeschossen haben, was die bisherige Zwischenbilanz betrifft, der TSV Kaldenkirchen und Viktoria Anrath. An der Donkkampfbahn hat Coach Burkhard Michels, und an der Grenze Michael Bieck, die erfolgreiche Arbeit aus der vergangenen Saison nach anfänglichen Problemen nahtlos fortgesetzt. So weit vorne hatte sie keiner eingestuft.

Eher die dahinter platzierten OSV Meerbusch und SV St. Tönis. Die Dünwald-Truppe mischte die Klasse lange auf, doch gegen Ende der Hinrunde gab es einen unplanmäßigen Einbruch und Klatschen in Brüggen, Fischeln und Grefrath. Das war einfach zu viel und alles Vorherige war dahin. Aufsteiger SC Viktoria Krefeld liegt als Neunter total im Soll. Nur bei den Platzverweisen nicht. Das kann von den dahinter liegenden Bockumern nicht behauptet werden. Eher schon vom BV Union und Neuling Preussen Krefeld. Der TSV startete furios, fiel dann aber in ein Loch - kassierte ebenfalls zu viele Rote Karten - und ist aktuell Zehnter. Allerdings hat der erfahrene Trainer Jürgen Hein stets davor gewarnt, die Ziele bei dem kleinen Kader nicht zu hoch zu hängen, zumal sich im Laufe der ersten Serie noch vier Spieler verabschiedeten (zuletzt musste auch noch Krisha Martin passen). Union hat nach unten noch ein beruhigendes Neun-Punkte-Polster, doch insgesamt hätte es auf der Habenseite schon etwas mehr sein dürfen. Das war auch das Ansinnen des Claesgens-Team. Aber auch der Traditionsverein von der Hubert-Houben-Kampfbahn hat nach ganz hinten etwas Luft, womit zu Spielzeitbeginn im August viele zufrieden gewesen wären.

Während Vorjahresabsteiger Hinsbeck und der Dülkener FC bisher vieles schuldig blieben, lieferten die noch dahinter rangierenden Kempener und Linner im wahrsten Sinne des Wortes eine Katastrophen-Saison ab. Bei den Thomasstädtern stellt sich zudem die Frage, wenn es bei den ein Dutzend Spielern bleibt, die in 2016 nicht mehr für die Blau-Roten gegen den Ball treten wollen, und die Querelen zwischen neuen und alten Verantwortlichen nicht zu einem guten Ende führen, wann dann die Chaos-Tage zu Ende gehen?

Und die Linner? Sie haben redlich gekämpft und versucht, im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitzumischen. Dies war aber qualitativ viel zu wenig, weshalb der Kader mit einigen Neuzugängen gepuscht wird (die RP berichtete). Ob das dann aber im Endeffekt langt, um den zweiten Abstieg in Folge zu verhindern, scheint eher fraglich. Wo ist sie geblieben, die alte Herrlichkeit von der Kurkölner Straße?

Quelle: RP
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