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Lokalsport
Oberligisten testen aktuelle Form

Handball. Für die Oberligafrauen der Turnerschaft St. Tönis ging es eine Woche vor dem Saisonstart gegen die HSG Rade./Herbeck bei einem Dreierturnier gegen die Drittligisten TV Adlekerk und Borussia Dortmund II nochmals darum, die aktuelle Form zu testen. Sowohl gegen Aldekerk (19:30) als auch gegen Dortmund (19:23) zeigten die Schützlinge von Trainer René Baude eine durchwachsene Leistung, dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass noch vier Leistungsträgerinnen fehlten. Zufrieden zeigte sich Baude mit den Leistungen von Verena Borrmann und Susann Close im Tor, während im Feld immer noch zu viele technische Fehler produziert wurden. "Der Wille war da, jetzt haben wir noch eine Woche Zeit das abzustellen", sagte Baude.

Ebenfalls bei einem Turnier testete Oberligist Adler Königshof seine aktuelle Form. Beim Duell gegen den TV Aldekerk (23:23) kam die Mannschaft von Trainer Dirk Wolf zunächst nicht gut ins Spiel und ging mit 15:18 in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte wechselte Wolf sein Personal regelmäßig durch mit dem Erfolg, dass Aldekerk 15 Minuten lang nur zweimal ins Adler-Tor traf, die Königshofer heran kamen und sich das Unentschieden sicherten. Nach einer kurzen Pause ging es dann gegen den TV Lobberich (27:24), wo Wolf vornehmlich die Deckungsarbeit testete. Während es beim 3-2-1 gegen Lobberich noch Probleme gab, stand die Abwehr beim 6-0 System wesentlich stabiler. Gegen Ende wurden die Beine der Adler etwas schwerer, der Sieg geriet aber nicht in Gefahr.

Mit einem Minikader gab es beim Oberligisten TV Vorst einen weiteren Test gegen den HC Wölfe Nordrhein, der mit 30:31 knapp verloren ging. Ohne einen Linksaußen und nur mit einem Auswechselspieler machte sich vor allem das Fehlen von Andreas Bröxkes im Rückraum bemerkbar. In den ersten 30 Minuten hatten die Vorster bein einigen Aktionen Pech, was den Wölfen erfolgreiche Konter einbrachte. Nach dem Seitenwechsel wurde die zur Pause besprochene Taktik besser eingehalten, mit dem Erfolg, dass nicht nur die Abwehr immer stabiler wurde und dem gegnerischen Ansturm standhielt, sondern auch die eigenen Angriffe vermehrt mit Torerfolgen abgeschlossen wurden. "Mit dem Minikader war das heute ein super Ergebnis", sagte Vorst-Trainer Ron Andrae.

(F.L.)
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