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Krefeld Pinguine
Pinguine: Vertrag mit Jeff Szwez aufgelöst

Krefeld Pinguine: Pinguine: Vertrag mit Jeff Szwez aufgelöst
Während Jeff Szwez (Mitte) nicht mehr das Trikot der Pinguine tragen wird, liegt Mike Mieszkowski seit gestern nicht nur wegen seiner Sperre auf Eis. Der Stürmer zog sich gestern im Training einen Schlüsselbeinbruch zu. FOTO: Thomas Lammertz
Del. Die Krefelder haben sich am Mittwoch von dem Deutsch-Kanadier getrennt. Stürmer Mike Mieszkowski zog sich im Training einen Schlüsselbeinbruch zu. Henrik Eriksson, Nick St. Pierre und Kyle Sonnenburg sind morgen einsatzbereit. Von H.-G. Schoofs

Die Zeit drängt. So schnell wie möglich müssen die Pinguine wieder in die Erfolgsspur kommen. Ansonsten droht das frühe Aus der Eiszeit. 30 Endspiele stehen für die Krefelder noch auf dem Programm. am Freitag geht es zu den Iserlohn Roosters, gegen die es jetzt schon sechs Spiele in Folge nichts zu holen gab.

Das Team vom Seilersee ist in dieser Saison noch in keinem Heimspiel ohne Punkt geblieben. Sonntag gastieren die Kölner Haie im König-Palast. Beim rheinischen Rivalen stand Franz Fritzmeier vor vier Wochen noch als Co-Trainer an der Bande. "Das ist für mich nicht mehr wichtig. Da Thema werde ich auch von meinen Spielern fernhalten. Wir haben genug mit uns zu tun", sagte Krefelds neuer Chef- Trainer.

Zur aktuelle Lage passte am Mittwoch die schwere Verletzung von Mike Mieszkowski, der hinter dem Tor mit dem Schlittschuh im Eis hängenblieb und unglücklich mit der linken Schulter in die Bande knallte. Er krümmte sich zum Entsetzen seiner Mitspieler vor Schmerzen und mit lautem Wehklagen auf dem Eis und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Das Schlüsselbein ist gebrochen, er wird wahrscheinlich schon heute operiert. Damit dürfte mindestens drei Monate ausfallen.

Nicht mehr zum Team der Pinguine gehört seit Mittwoch Jeff Szwez, der erst fünf Tage vor dem Meisterschaftsstart verpflichtet worden war und der bereits am Dienstag nicht mehr am Training teilnahm. Der 34-jährige Deutsch-Kanadier, dessen Großmutter aus Krefeld stammt, war bei Fritzmeier mangels Leistung und menschlich in Ungnade gefallen. "Ich habe ihm vier Spiele die Chance gegeben, sich zu beweisen. Die hat er nicht genutzt", sagte der Trainer. Dazu kam noch der Vorfall beim Spiel in Nürnberg, wo Szwez kurz vor Spielende nach einem Wortgefecht mit dem Coach in die Kabine musste. In den folgenden Spielen gehörte er nicht mehr zu Kader.

Die Vorbereitung auf die beiden Wochenendspiele begann am Dienstag mit einem sehr harten Trainingstag. Dazu wurde der Gesprächsbedarf umfangreich befriedigt. "Wir haben uns sehr lange über unsere Situation unterhalten. Jeder Spieler hat seine Meinung gesagt. Die Stimmung ist nach wie vor sehr gut. Die Basis ist da. Wir müssen jetzt vor dem Tor einfach konsequenter agieren", erklärte Fritzmeier. Am Abend gab es dann auch noch einen vergnüglichen Teil des langen Arbeitstages. Im Business-Club des KöPa fand für die Club-Karten-Besitzer der Pinguine eine Weihnachtsfeier mit der kompletten Mannschaft statt.

Am Mittwoch standen im Training die Special-Teams im Mittelpunkt. Damit der Puck auch ordentlich durch die Reihen laufen konnte, ließ Fritzmeier vorher das Eis noch einmal neu aufbereiten. "Geht doch, wir haben in 16 Minuten Überzahl vier Tore erzielt", freute sich Fritzmeier.

Auch ohne Szwez und Mieszkowski sieht die personelle Situation nicht so schlecht aus. Denn Verteidiger Nick St. Pierre und Henrik Eriksson absolvierten am Mittwoch das komplette Trainingsprogramm. Kyle Sonnenburg verließ zwar nach 15 Minuten wieder das Eis, will aber am Freitag in Iserlohn auflaufen.

Auch Lukas Koziol war nach langer Zeit mal wieder auf dem Eis des KöPa zu sehen. Er gehört zum Aufgebot der U20-Nationalmannschaft, die sich am Samstag in Füssen zu einem Vorbereitungslehrgang für die WM trifft. Eventuell nimmt Fritzmeier den 20-jährigen Stürmer mit zum Spiel nach Iserlohn.

Quelle: RP
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