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Krefeld Pinguine
Pinguine: Wolfgang Schulz stolz auf das Team

Krefeld Pinguine: Pinguine: Wolfgang Schulz stolz auf das Team
Ob Hunter Bishop noch mal das Trikot der Pinguine überstreifen wird und wie hier zusammen mit Mike Collins jubeln kann, steht noch nicht fest. FOTO: KN
Del. Der Aufsichtsratschef ist mit dem Saisonverlauf zufrieden. Neuer Geschäftsführer in Sicht. Vasiljevs angeschlagen. Bishop weiter im "Probetraining". Fanshop am KöPa bald wieder geöffnet? Von H.-G. Schoofs

Der Oktober wird für die Krefeld Pinguine vermutlich zum Monat der Entscheidungen. "Wir sind derzeit damit beschäftigt, einige Dinge aufzuarbeiten und auf den richtigen Weg zu bringen", sagte Wolfgang Schulz gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Aufsichtsratschef, der sich nach der Trennung von Geschäftsführer Axel Nagel als Generalbevollmächtigter der KEV Pinguine Eishockey GmbH intensiver um das Tagesgeschäft kümmert, ist guter Dinge, dass einige Baustellen schnell abgeschlossen werden können. Die Suche nach einem neuen Geschäftsführer läuft laut Schulz auf Hochtouren. Dass ein Ex-Geschäftsführer eines Bundesligisten aus einer anderen Sportart als Kandidat ganz oben auf der Liste stehen soll, wollte er nicht bestätigen.

Natürlich ist Schulz nicht entgangen, dass viele Fans kein Verständnis für die Schließung des Fanshops am KöPa haben und es besonders in den sozialen Medien Proteste hagelte. Der Rückschritt in die Steinzeit des Profisports soll laut Schulz korrigiert werden. In welcher Form, steht noch nicht fest: "Es laufen Überlegungen. Eine Zweigstelle in der Innenstadt ist auf jeden Fall prima." In Kürze soll der leergeräumte Fanshop erst mal renoviert werden.

Mit dem Geschehen auf dem Eis sind die Verantwortlichen derzeit zufrieden. "Wir sind stolz auf das Team. Die Mannschaft hat auf die vielen Ausfälle mit viel Kampfgeist reagiert. Das große Verletzungspech tut natürlich weh, aber besser jetzt als gegen Saisonende", erklärte Schulz. Zum Thema Verstärkungen sagte er: "Falls wir reagieren sollten, dann in der Abwehr. Stürmer, die Tore schießen können, haben wir genug. Ob bald auch Hunter Bishop dazugehören wird, konnte Schulz nicht sagen: "Die sportliche Leitung entscheidet, ob wir ihn gebrauchen können, wenn er fit ist." Von den guten Eindrücken der ersten Trainingseinheiten Anfang August sei in den CHL-Spielen nicht viel zu sehen gewesen: "Er wirkte sehr ängstlich." Eventuell soll sich in der kommenden Woche entscheiden, ob Bishops "Probetraining" mit einer Trennung oder einer Lizenzierung endet. Gestern mischte der amerikanische Stürmer auf dem Eis munter mit. Istvan Sofron trug als einziger Akteur ein grünes Trikot und verließ vorzeitig das Eis. Am Freitag in Schwenningen soll er einsatzbereit sein. Das gilt auch für David Fischer, Mike Mieszkowski und Herberts Vasiljevs, der gestern wegen einer Oberschenkelprellung pausierte.

Keine Sorgen macht sich Schulz um den Zuschauerzuspruch: "Für Eishockey ist das Wetter noch zu schön." Das beweist der Vergleich mit den ersten drei Heimspielen der Vorsaison. Damals kamen zu den Duellen gegen Mannheim, München und Straubing insgesamt 12533 Zuschauer, diese Saison gegen Straubing, Hamburg und Berlin 12298. "Und diesmal sind die Zahlen echt", fügt Schulz hinzu.

Quelle: RP
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