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Lokalsport
Preussen brauchen im Derby dringend einen Sieg

Kreisliga A. Fußball: Der SV Vorst will im Nachbarschaftsduell gegen Kempen seine Niederlagenserie beenden. Union steht vorm Befreiungsschlag. Von Werner Fuck

Die Saison biegt langsam auf die Zielgerade ein, und Oben wie Unten steigt, wonach es zu Rückrundenbeginn überhaupt nicht mehr aussah, die Spannung enorm an. In Sachen Aufstieg liegt das auch daran, dass der lange souverän auftretende SV Grefrath von den jüngsten vier Begegnungen gleich drei verlor. Und nun kommt mit dem Dülkener FC ein Team, dass zu den erfolgreichsten der zweiten Serie gehört. Aber völlig egal: Auch ohne den gesperrten Fabian Dürrwald muss gewonnen werden. Ansonsten könnte der OSV Meerbusch mit seiner geballten Offensivkraft noch näher kommen, denn seine Aufgabe bei der Fischelner Zweiten, die sich wieder stabilisiert hat, scheint lösbar. Das gilt auch für die von Spitzenreiter TuRa Brüggen im emotionsgeladenen Grenzlandkampf beim TSV Kaldenkirchen, der bereits am Samstag angepfiffen wird (15 Uhr). Hat die Hermans-Auswahl auch da die Nase vorn, kann der Aufstiegssekt langsam kalt gestellt werden.

Auch nach vier Niederlagen hintereinander und dem Rausfallen aus dem Aufstiegsgeschäft geht beim SV Vorst die Welt nicht unter. Am Sonntag erwartet der Neuling den Nachbarn SV Thomasstadt Kempen, und gegen das neue Schlusslicht soll natürlich die Wende eingeläutet werden.

Vor einem Befreiungsschlag im hinteren Tabellendritttel steht der BV Union Krefeld, wenn es beim Linner SV, der trotz allem Aufbäumen wie Kempen so gut wie abgestiegen ist, einen "Dreier" gibt. Allerdings kommt ja bekanntlich Hochmut vor dem Fall, und dies bekam zuletzt Viktoria Krefeld bei der Heimschlappe gegen die Linner zu spüren. Und die rechnen nicht nur wieder mit Keeper Jannik Reinecke, sondern auch mit Oldtimer Muzaffer Kalayli und Dennis Kutsch.

Die Viktoria ihrerseits reist auf Hubert-Houben zu den Krefelder Preussen, die als Drittletzter schon etwas den Anschluss verloren haben. Deshalb zählt für die Claesgens-Auswahl nur ein Erfolg. Allerdings bedarf es dann Konzentration bis zum Schluss, und nicht wie vergangenes Wochenende in Hinsbeck, wo die Rothosen bis zur 89. Minute 2:0 führten, um sich beim Abpfiff mit einem 2:2 begnügen zu müssen. Die Gäste können bei 32 Zähler auf dem Konto eigentlich locker vom Hocker auftreten.

Fünfmal in Folge hat Viktoria Anrath die Punkte quittiert. Da richtet sich der Blick zwangsläufig wieder nach unten, zumal beim SV St. Tönis auch die Trauben sehr hoch hängen, zumal mit dem wieder Mal undisziplinierten Sven Schmitz ein wichtiger, gesperrter Spieler fehlt.

Trotz der ein oder anderen Überraschung ist der TSV Bockum nicht unerwartet ziemlich abgerutscht. Nun kommen die Hinsbecker, die die erfolgreichste Mannschaft der Rückrunde sind. Vor allen Dingen deren Defensive ist eine Macht.

Quelle: RP
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