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Lokalsport
Preussen in Bockum stark unter Druck

Kreisliga. Fußball: Hohe Auswärtshürden für die Meisterschaftskandidaten SV Grefrath und TuRa Brüggen. Beendet Hinsbeck die Vorster Aufstiegsträume endgültig und hat Fischeln II genügend Personal? Von Werner Fuck

A Auf Herz und Nieren geprüft wird Spitzenreiter SV Grefrath heute Abend im Auswärtsspiel beim immer stärker werdenden OSV Meerbusch. Wird da nur ein Zähler mitgenommen, sind die Blau-Weißen, deren Aufgabe am Montag in heimischen Gefilden gegen den TSV Bockum viel leichter erscheint, dem großen Ziel wieder erheblich näher gekommen. Die zwei Punkte dahinter lauernden Brüggener fahren erst nach Anrath und erwarten dann die Meerbuscher. Da kann im Gegensatz zu den Grefrathern in keiner Weise von einem Kontrastprogramm gesprochen werden. Die Viktoria ihrerseits hat zwar nun zwei Mal in Folge verloren, hat aber vorher genügend Punkte gesammelt, um wieder Magengrummeln zu bekommen. Außerdem geht es danach nach Kaldenkirchen, die sich längst nicht so stabil präsentieren, wie in der Hinrunde. Da könnte dann Versäumtes nachgeholt werden. Durch die unplanmäßige Niederlage im vergangenen Heimspiel wächst der Druck auf den SV Vorst. Nun geht es für den ambitionierten Aufsteiger zu Rhenania Hinsbeck. Und die zählen zu den erfolgreichsten Mannschaften in 2016. Montag gastiert dann im Duell der Neulinge der SC Viktoria Krefeld bei der Laskowski-Auswahl. Zwei Erfolge in vier Partien hatte der neuformierten Truppe des TSV Bockum keiner zugetraut. Eher hatten Kenner der Verhältnisse damit gerechnet, dass es im Abstiegskampf noch eng werden könnte. Aber weit gefehlt. Der neue Trainer Andre Rogge hat seine neue Aufgabe bei einem nicht unkomplizierten Umfeld bestens im Griff. Und es kann noch besser werden, wenn heute das heimspiel gegen Lokalrivale Preussen Krefeld, mittlerweile auf den drittletzten Platz abgerutscht, gewonnen wird. Selbst bei einem Unentschieden hielt die Elf um Routinier Michael Bal, der seinen dritten Frühling erlebt, den Nachbarn auf Distanz (acht Zähler). Gibt es wirklich das dritte Erfolgserlebnis in diesem Jahr, ist die Begegnung in Grefrath nur Beiwerk. Die Claesgens-Schützlinge ihrerseits empfangen vier Tage drauf den Dülkener FC, für den das Selbe gilt, wie für die Hinsbecker, und der mit ziemlicher Sicherheit heute gegen Schlusslicht Linner SV noch vorlegen wird.

Bei der Fischelner Zweiten ist die Personalnot so groß, dass bis Heute noch nicht klar ist, ob beim Nachbarn BV Union Krefeld gespielt wird. Verletzungs- und urlaubsbedingt fehlen mindestens acht Akteure, und weil bei der Ersten auch längst nicht aus dem Vollen geschöpft werden kann, ist kaum Unterstützung möglich. Da scheint es wirklich Sinn zu machen, sich auf das Heimspiel Ostermontag gegen Thomasstadt Kempen zu konzentrieren. Aber noch ist nicht das letzte Wort gesprochen, und mit Marco Schmedders wurde ja schon ein Spieler aus den Altherren reaktiviert.

Quelle: RP
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