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Lokalsport
Reichardt und Breuer treffen beim 2:2 im Derby beim TSV Meerbusch

Oberliga. Fußball : Der VfR Fischeln bleibt gegen den Rivalen ungeschlagen und beendet die Hinrunde mit einer positiven Bilanz. Nach starkem Beginn rettete Kevin Breuer kurz vor Schluss den Punkt für den VfR. Von Uwe Worringer

Passend zur Vorweihnachtszeit fand das Derby zwischen dem TSV Meerbusch und dem VfR Fischeln keinen Sieger. Schiedlich und friedlich trennten sich die beiden Rivalen am letzten Hinrundenspieltag 2:2 (2:1)-Unentschieden. Ins Bild passte auch, dass das ansonsten gewohnt emotional geführte Derby auf dem Platz sehr fair über die Bühne ging. Anteil daran hatte der gute Schiedsrichter Florian Kötter, der in unaufgeregter Manier sich anbahnende Scharmützel im Keim erstickte. Der VfR beendete die Hinrunde dadurch mit einer positiven Spielbilanz. Dass der erhoffte Sieg ausblieb, störte VfR-Trainer Josef Cherfi nicht besonders: "Den Punkt nehme ich gerne mit. Wir sind in diesem Derby weiterhin ungeschlagen."

Die Anfangsphase stand ganz im Zeichen spielerisch starker Gäste. Den schnellen Kombinationen hatte der TSV zunächst nichts entgegen zu setzen. Wie beim 0:1, als Kevin Breuer eine Ecke flach in den Rückraum spielte, Alexander Lipinski in den Fünfer weiter leitete und der aufgerückte Philipp Reichardt vollendete (5.). Das Kräfteverhältnis ändert sich aber schlagartig mit dem unerwarteten Ausgleich durch Kevin Dauser, der einen fragwürdigen Freistoß direkt verwandelte (19.). Die Gäste ließen sich fortan vom dynamischer und aggressiver werdenden TSV den Schneid abkaufen. Vor allem der starke Aleksandar Pranjes drehte nun auf, der allerdings vorerst in Halil Özcelik seinen Meister fand (33.). Auf der Gegenseite vereitelte TSV-Keeper Elvedin Kaltak das mögliche 2:1 durch Reichardt (38.). Ein Missverständnis im Fischelner Aufbauspiel ermöglichte schließlich den Hausherren die nicht unverdiente Führung. Nach Doppelpass mit Dennis Schmidt ließ Pranjes Özcelik mit einem Flachschuss ins lange Eck keine Abwehrchance (43.).

Vor der etwas enttäuschenden Kulisse von offiziell 150 fröstelnden Zuschauern war die flotte Partie auch im zweiten Durchgang hoch interessant. Den VfR zeichnete dabei aus, dass er trotz des Rückstands geduldig blieb und damit dem TSV kaum Chancen für Konter bot. Trotzdem kamen die Gastgeber zu guten Möglichkeiten, die Begegnung vorzeit zu entscheiden. Lucas Reinert zielte mit einem Drehschuss aus Nahdistanz über den Querbalken (53.), Semir Purisevic scheiterte an Özcelik (70.), und Dauser zog vom Sechzehner knapp am linken Pfosten vorbei (73.). Eine der ebenso seltenen VfR-Chancen vereitelte Kaltak gegen Christos Pappas (74.). Wenige Minuten vor dem Ende durften die Gäste dennoch jubeln. Der bereits verwarnte Lukas van den Bergh leistete sich ein Foul am linken Strafraumeck und sah die Ampelkarte. Breuer nutzte den fälligen Freistoß und traf flach ins lange Eck zum 2:2-Endstand (87.). Ein wenig haderte Cherfi dann doch: "Schade, dass wir nach dem 1:0 das Heft aus der Hand gegeben haben."

Quelle: RP
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