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Reife Adler erlegen Homberg

Lokalsport: Reife Adler erlegen Homberg
Nachdem die Homberger auf 15:21 herangekommen waren, wechselte Königshofs Trainer Dirk Wolf die erfahrenen Spoo-Brüder Alexander und Thorsten sowie Daniel Heisig ein - ein kluger Schachzug. FOTO: Max Mocnik
Oberliga. Handball: Der Oberligist aus Königshof bot beim 30:23 eine seiner besten Saisonleistungen. Von Senthuran Sivananda

Im vorletzten Heimspiel der Saison hat Handball-Oberligist Adler Königshof beim 30:23 (18:10)-Heimsieg gegen den VfB Homberg eine seiner besten Saisonleistungen abgeliefert. "Wir haben direkt gut ins Spiel gefunden. Der Grundstein für den Sieg wurde direkt zu Anfang gelegt", sagte Adler-Trainer Dirk Wolf.

Dabei hatte er im Rückraum auf den erkrankten Tim Christall verzichten müssen, und Tim Wirtz sowie Yannik Wendler hatten gerade erst ein kräftezehrendes Spiel mit der zweiten Mannschaft absolviert. Deswegen begann der etatmäßige Rechtsaußen Sascha Wistuba im Rückraum. Wistuba und David Mannheim, der ansonsten seine Stärken in der Defensive hatte, erwiesen sich als treffsicher. In der Abwehr war Torwart Nils Schmidt nicht nur ein sicherer Rückhalt, sondern leitete mit seinen schnellen und präzisen Abwürfen viele Tempogegenstöße ein, an dessen zumeist Rechtsaußen Etienne Mensger traf.

Schon nach zehn Minuten - beim Stand von 6:2 für Königshof - nahmen die Gäste aus Homberg die erste Auszeit. Im Time-out fanden die Duisburger Vorstädter jedoch nicht die passenden Antworten auf die stabile Deckung und die treffsichere sowie blitzschnelle Offensive der Königshofer. Über 9:3 (13.) setzten sich die Adler zur Pause auf 18:10 und nach dem Seitenwechsel sogar auf zehn Treffer (20:10/34.; 21:11/35.) ab. Erst danach hatten die Homberger eine Lösung parat. Sie nahmen Adlers Rückraumshooter David Mannheim sowie Kai Wingert in Manndeckung und kamen innerhalb von nur sechs Zeigerumdrehungen auf sechs Treffer (15:21/41.) heran. Königshofs Trainer Wolf reagierte auf das hektische Treiben seiner Mannschaft, nahm eine Auszeit und wechselte die erfahrenen Spoo-Brüder Alexander und Thorsten sowie Daniel Heisig ein. Die Haudegen aus der Mannschaft nutzten den durch die doppelte Manndeckung gebotenen Freiraum aus, spielten clever die Zeit herunter, suchten die Eins-zu-Eins-Situationen und holten einige Siebenmeter heraus, was in dieser Phase der Partie sehr wichtig war. Denn zwischen der 35. und der 55. Minute erzielten die Königshofer nur ein Tor aus dem Spiel heraus, und das war Mensgers 25:18, als die Adler mit einem Mann in Überzahl waren. Nach Heisigs Treffer zum 28:21 war die Partie dann entschieden.

Quelle: RP
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