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Fußball
Remscheid vor der Brust, Derby im Hinterkopf

Sechs Mal müssen die Fußballer des VfR Fischeln noch schlafen, dann steht für sie das Fußballspiel des Jahres an. Am kommenden Freitag geht es gegen den KFC Uerdingen (19.30 Uhr, Grotenburg) ins Rückspiel des Krefelder Stadtduelles. Doch vorher müssen sie morgen noch einmal in der Liga ran: Um 15 Uhr kommt der FC Remscheid zum Kräftemessen an die Kölner Straße, und gegen den gilt es, auf die gute Leistung vom vergangenen Wochenende, dem 1:1 in Ratingen, aufzubauen. Von Oliver Schaulandt

Gespannt sein darf man, inwieweit die Fischelner sich vom anstehenden Top-Spiel, für das bereits mehr als 3000 Karten abgesetzt worden sind, morgen beeinflussen lassen. Da ist auch Trainer Dieter Hußmanns gefordert, die Seinen noch einmal auf das Wesentliche in dieser Spielzeit einzuschwören: auf den Klassenverbleib in der Niederrheinliga.

Denn dieser ist noch längst nicht gesichert, und drei Zähler gegen den Tabellenachten wären dabei Gold wert – zumal mit Ausnahme des SC Wests alle Teams, die unter Fischeln in der Liga rangieren, weniger Spiele ausgetragen haben als der VfR. Und sollten sie diese allesamt gewinnen, würde Fischeln plötzlich auf den drittletzten Rang zurückfallen und damit nur einen Platz vor dem ersten Abstiegsrang logieren.

"Klar, im Training und im Umfeld wird sehr viel über das Spiel gegen den KFC gesprochen. Da will natürlich jeder dabei sein", sagt Trainer Hußmanns. Das wiederum könnte für ihn sogar von Vorteil sein. Denn diejenigen, die gegen Remscheid eine gute Leistung abliefern, dürfen sich auch gute Chancen ausrechnen, gegen den KFC dabei zu sein. "Da wird sich hoffentlich jeder zerreißen", sagt Hußmanns, der heute von 11 bis 14 Uhr im Rewe-Markt an der Kölner Straße mit seiner Mannschaft und auch Vertretern des KFC bei der gemeinsamen Autogrammstunde verweilen wird.

Für morgen indes stehen noch zwei Personalien im Blickpunkt. Zum einen ist dies Simon Janicina, der am vergangenen Sonntag nicht nur zu spät gekommen, sondern auch noch vom Platz geflogen war. "Er hat sich bei der Mannschaft entschuldigt, und das meinte er auch ehrlich. Auch darum habe ich jetzt auf Sanktionen gegen ihn verzichtet. Er soll seinen Fehler mit guten Leistungen zurückzahlen." Ob er dies von Beginn an darf, das wollte Hußmanns erst gestern Abend entscheiden.

Möglicherweise wird morgen auch Mike Grühn sein Comeback in der Ersten geben. Hußmanns überlegt, den Spielmacher am Morgen noch etwa eine Stunde in der Zweiten spielen zu lassen und ihn danach zumindest auf die Bank zu setzen. "Vielleicht kommt er dann noch zu einem Kurzeinsatz."

Quelle: RP
 
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