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Lokalsport
Riders schnuppern am ersten Sieg

Oberliga. American Football: Gegen Gelsenkirchen lag der erste Saisonerfolg in der Luft.

Die Footballer der Schiefbahn Riders haben gegen die Gäste aus Gelsenkirchen im siebten Spiel der Saison die siebten Niederlage einstecken müssen. Gegen den neuen Tabellenzweiten unterlag das Schlusslicht mit 7:14. Für die Riders ist der Abstieg noch immer nicht besiegelt. Falls sie alle verbleibenden drei Spiele gewinnen und Münster alle drei Spiele verlieren sollte, dann wäre das kleine Wunder perfekt. Und einen Teil können sie selbst noch beisteuern. Im nächsten Spiel geht es nämlich gegen die Münster Mammuts. Zuvor hatte die Jugend der Riders einen deutlichen 44:12-Sieg gegen die Sauerland Mustang eingefahren.

Die Senioren wollten bei ungemütlichem Wetter mit einem Sieg nachziehen. Die Devils aus Gelsenkirchen hatten dabei den besseren Start erwischt, als sie gleich mit ihrem ersten Drive einen Touchdown erzielten. Als dann die Offense der Riders kurz vor der Touchdown-Zone der Devils stand, doch nach drei gespielten Downs blieb nur noch der Field-Goal Kick durch die Stangen übrig, um die sicheren drei Punkte mitzunehmen. Aber auch das gelang nicht, so dass Schiefbahn mit einem 0:7-Rückstand in die Halbzeitpause ging. Zuvor wurde das Spiel aus Sicherheitsgründen durch ein starkes Gewitter unterbrochen.

In Hälfte zwei war es dann die Defense, die mit einem Ballgewinn durch einen Fumble (der Ball war für beide Teams frei im Spiel) die Offensive der Riders in eine gute Ausgangsposition brachte. Für Running Back Markus Thöne war es dann nur noch Formsache, den Ball über fünf Yards in die Endzone zu tragen. Im vierten Viertel standen die Riders erneut vor der Touchdown-Zone der Devils und hätten mit einem erfolgreichen Field-Goal Kick mit drei Punkten in Führung gehen können. Der Kicker schaffte es jedoch nicht, den Ball durch die Torstangen zu schießen, so blieb es bei dem Stand von 7:7. Im Gegenzug erzielten die Devils kurz vor Schluss einen Touchdown, der zum Endstand von 7:14 führte.

Offense Coordinator Jörg Hintzen beschrieb es mit folgenden Worten: "Es ist einfach unglaublich, wie viel Pech wir über die Saison hatten. Heute sind wieder Dinge passiert, die vielleicht einmal in 100 Spielen passieren."

(oli)
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