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Lokalsport
Riders wollen endlich ersten Saisonsieg

Oberliga. American Football: Zum zweiten Heimspiel der laufenden Oberliga-Saison erwarten die Schiefbahner am Montag die Mammuts aus Münster. Gegen den Tabellenvorletzten will die stärkste Offensive der Liga endlich mal gewinnen. Von Oliver Schaulandt

Am Pfingstmontag tragen die Schiefbahn Riders ihr nächstes Heimspiel in der Oberliga aus. Zu Gast an der Siedlerallee sind dann die Mammuts aus Münster. Nach zwei unglücklichen Niederlagen in den ersten beiden Spielen liegen die Schiefbahner nur auf dem letzten Platz und damit einen Rang hinter den Gästen, die einmal verloren haben und ein Unentschieden aufweisen. "Da sind wir in der Pflicht, den ersten Saisonsieg einzufahren", sagt der Zweite Vorsitzende der Riders, Samet Yilmaz.

In Sachen Personal sieht es wieder rosiger aus, weil einige Spieler ihre Verletzungen auskuriert haben oder aus dem Urlaub zurück sind. Dennoch müssen die Riders auf ihren ersten Quarterback Steffen Breidenbach, der urlaubsbedingt ausfällt, verzichten. Diese Bürde wird allerdings einem Spieler übertragen, der schon einmal in die Bresche gesprungen ist: Leonard Brauckmann. Nach der Saison 2015 führte er seine Mannschaft im Treasure Bowl in den Niederlanden zum Turniersieg. Daher ist die Aufgabe als Spielgestalter kein Neuland, und außerdem hat Breidenbach ihn auf diese Aufgabe optimal vorbereitet - und die beste Offensive der Liga (55 Zähler haben die Schiefbahner schon geholt, Münster ist mit zwölf Punkten Letzter diese Statistik) sollte es mit Brauckmann als Spielmacher meistern können. Die Mannschaft steht voll und ganz hinter "Blondie", so wie sie ihn innerhalb der Mannschaft nennen. Mit der Rückkehr von Thomas Vander (Offense Line), der die ersten beide Spiele verpasste, wird Brauckmann sich auch mehr Zeit kaufen können, um die Pässe erfolgreich anbringen zu können, denn er ist einer der wichtigen "Body Guards", die ihn vor dem Gegner schützen.

Die Münster Mammuts sind keineswegs ein einfacher Gegner. Sie sind seit Jahren Bestandteil der Oberliga und sind eine erfahrene Mannschaft, auch wenn sie mit Schwierigkeiten in die Saison gestartet sind, wie die eingangs erwähnte Bilanz zeigt. Allerdings ist die Liga sehr ausgeglichen vom Niveau her, so dass jede Mannschaft jeden schlagen kann. Davor hatten die Coaches bereits vor der Saison gewarnt. Beide Mannschaften stehen somit enorm unter Druck und sind beinahe verdammt zu siegen, um nicht den Saisonstart vollkommen in den Sand zu setzen.

Um 15 Uhr ist der Kick-off für das zweite Heimspiel der Senioren geplant. Zuvor, um 11 Uhr, spielt die Jugend U19 der Riders gegen die Aachen Vampires und ist ebenfalls motiviert, ihren ersten Heimsieg nach dem Unentschieden im ersten Spiel einzufahren.

Quelle: RP
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