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Lokalsport
Rückschlag für Adler Königshof

Nordrheinliga. Handball: Nach guten Auftritten in den vorherigen Spielen unterlagen die Adler in Homberg klar. Von Sven Schalljo

Mit einer am Ende deutlichen 21:27 (11:12)-Niederlage beim VfB Homberg musste die erste Mannschaft der Adler Königshof am Samstagabend die Heimreise antreten. Dabei waren die Schwarz-Weißen eigentlich durchaus optimistisch zum Auswärtsspiel gereist, hatten sie doch in der Vorbereitung den gleichen Gegner noch geschlagen. Außerdem hatte sich vor allem die Deckung in den vergangenen Spielen sehr stabil präsentiert.

Zunächst lief es auch sehr gut für den Gast aus der Seidenstadt, der dem Tabellennachbarn einen offenen Schlagabtausch lieferte. Beide Teams agierten absolut auf Augenhöhe und wechselten sich auch in der Führung stetig ab. Zunächst startete der Hausherr besser und lag mit 3:1 in Front, dann zog der Gast zur eigenen 5:4-Führung vorbei. Wieder ging Homberg mit 6:5 in Front, dann waren wieder die Adler an der Reihe.

So ging die umkämpfte Partie letzten Endes mit 12:11 für die Gastgeber in die Halbzeit. Eine Tendenz für diese Begegnung war zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht absehbar. Doch aus der Pause kamen die Adler unerklärlich fahrig und leisteten sich gleich zu Beginn drei einfache technische Fehler im Aufbau. Dreimal kam der Gegner zum Tempogegenstoß, dreimal war Paul Keutmann im Adler-Tor chancenlos. Und so stand es nur 1:54 Minuten nach Wiederbeginn plötzlich 15:11 für Homberg.

Dieser Rückstand schockte die Gäste sichtlich, und das junge Team verlor die Ruhe. Die Spieler wollten den Bock unbedingt umstoßen und schnell wieder ins Spiel kommen. So suchten sie überhastete Abschlüsse, anstatt ihre Angriffe kontrolliert auszuspielen und auf die richtige Gelegenheit zu warten. So konnte der Gastgeber das Spiel insgesamt sicher kontrollieren.

Zwar kämpfte das Team von Trainer Dirk Wolf, zeigte aber in dieser Phase nicht die nötige Ruhe und Reife. So wuchs der Vorsprung Hombergs sogar noch an, und am Ende stand eine deutliche 21:27-Pleite der Schwarz-Weißen. "Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht. Die Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit hat uns das Genick gebrochen. Heute fehlte es meinem jungen Team auch an Erfahrung. Wir waren einfach zu hektisch", sagte Trainer Wolf.

Adler: Graedtke, Keutmann - Mensger (4), Wendler (2), Wirtz (1), Wistuba, Christall (1), Lewandowski, Wolf (4), Tobae (1), Wittenberg (5/3), Spickers, Ditz, Koenemann (3)

Quelle: RP
 
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