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Lokalsport
SC Viktoria Krefeld erwartet Spitzenreiter SV Grefrath

Kreisliga A. Fussball: Hohe Auswärtshürden für Preussen und Vorst, Tabellenschlusslicht Linner SV fährt zum Aufstiegskandidaten TuRa Brüggen. Von Werner Fuck

Nur zwei Punkte trennt Tabellenführer SV Grefrath vom Vierten und Verfolger SV Vorst. Allein diese Konstellation verdeutlicht, wie eng und spannend es in dieser Saison in der Kreisliga A zugeht. Und dabei ist erst ein gutes Drittel der Spielzeit absolviert. Die nächsten interessanten Begegnungen stehen zum Wochenende auf dem Terminkalender.

Da empfängt zum Beispiel der seit vier Partien unbesiegte SC Viktoria Krefeld den Spitzenreiter Grefrath. Das sollte dem Neuling vom Schroersdyk Rückenwind geben, auch wenn mit Marvin Heffungs und Oliver Cremer zwei Offensivkräfte gesperrt sind. Die Blau-Weißen von Trainer Peter Jacobs bauen auch in dieser Auseinandersetzung hauptsächlich auf ihre Goalgetter Dennis Hoffmann (11 Tore) und Daniel Obst (9 Tore). Chancenlos scheint das noch sieglose Schlusslicht Linner SV, das auf den gesperrten Mehmet Ali Arslan verzichten muss, auch im kommenden Spiel bei der Brüggener TuRa, die bisher ihrer zugedachten Favoritenrolle durchaus gerecht wurde (Platz 2). Brüggen verfügt über eine ausgeglichene Offensivabteilung, Mittelfeldmotor Max Haese traf schon neun Mal. Da kommen die Vorstellungen des hoch gehandelten Neuzugangs Thomas Offermanns (kam aus Dilkrath) schon etwas bescheidener daher. Der SV St. Tönis büßte zuletzt durch die Niederlage in Brüggen den ersten Platz ein. "Die Sache schnell ad acta legen und dran bleiben", ist deshalb die Prämisse für die kommenden Aufgaben. Anfangen kann die Dünwald-Auswahl mit diesem Vorsatz schon bei der Zweiten des VfR Fischeln, die die letzten vier Partien alle in den Sand setzte. Der SV Vorst bleibt oben weiter gut im Geschäft. Davon sind Kenner der Szene nicht unbedingt ausgegangen. Aber Trainer Michel Laskowski hat alles im Griff und will auch in Kaldenkirchen, wo die Trauben gewöhnlich immer sehr hoch hängen, nicht gänzlich leer ausgehen. Der in Meerbusch mit Gelb-Rot des Feldes verwiesene Kevin Schmitz hat, weil zuletzt spielfrei war, seine Sperre automatisch abgebrummt. Nicht leer ausgehen ist auch das Ziel der Anrather Viktoria, die sich unten gut rausgearbeitet hat, und nun den schwächelnden TSV Bockum erwartet. Der muss weiter den gesperrten Michael Hackfurt ersetzen und hat nach den Abmeldungen der Yildiz-Brüder und von Murat Erdogan schon erheblich personelle Sorgen genug. Trainer Jürgen Hein ist aktuell um seine Aufgabe wahrlich nicht zu beneiden.

Schon auf Rang sieben vorgeschoben hat sich der BV Union Krefeld. Wird nun auch noch gegen Vorjahresabsteiger Rhenania Hinsbeck, der erneut schwer kriselt, der nächste "Dreier" vereinnahmt, ist die Scheuer für die Hinrunde im Prinzip schon drin. Das trifft in keinster Weise für den SV Thomasstadt Kempen zu. Was der bisher abgeliefert hat, schreit förmlich nach Konsequenzen. Was die Mannschaftsaufstellungen betrifft, ist das schon verschiedentlich passiert. Verbessert hat Coach Klaus Hammann dadurch aber nichts. Und die neuen Verantwortlichen machen diesbezüglich eher einen hilflosen Eindruck. Nun kommt der Dülkener FC, und wenn der nicht bezwungen wird, wer dann überhaupt. Dann wäre der Abstieg in die Kreisliga B wohl kaum noch aufzuhalten. Als Außenseiter reist Aufsteiger Preussen Krefeld zum OSV Meerbusch. Weil die Claesgens-Truppe insgesamt aber schon im Soll liegt, kann sie diese schwere Aufgabe mit aller Gelassenheit entgegensehen und befreit aufspielen.

Quelle: RP
 
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