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Lokalsport
SC Viktoria steht vor hoher Heimhürde

Lokalsport: SC Viktoria steht vor hoher Heimhürde
Während es für Mike Grühn (schwarzes Trikot) und dem SV Vorst mit dem TSF Bracht eine unbequeme Heimaufgabe gibt, geht es für Marvin Giebmanns (grünes Trikot) un dem Linner SV schon heute beim SV St. Tönis zur Sache. FOTO: Lammertz
Kreisliga A. Fußball: Spitzenreiter TSV Bockum erwartet Absteiger OSV Meerbusch. Preussen und Fischeln II schon unter Zugzwang. Von Werner Fuck

Schon heute Abend beginnt der 6. Spieltag der Kreisliga A mit der Begegnung des SV St. Tönis gegen den Linner SV. Beide sind mit sieben Zählern auf dem Konto im breiten Mittelfeld platziert, das im Prinzip von Platz vier bis 14 geht. Deshalb wird der Gewinner sich oben reinschieben, was natürlich eine schöne Momentaufnahme wäre. Die Gäste vertrauen auch in dieser Partie auf ihre Torjäger Anil Arslan und Enes Tezsoy, die auch eine Klasse höher ihre Fähigkeiten schon deutlich unter Beweis gestellt haben. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Weiter geht es am Sonntag um 12.30 Uhr, wenn die Oedter Borussia, gut gestärkt durch den Erfolg im Nachbarschaftsduell gegen Vorst, zur Zweiten der VSF Amern fährt. Die bekam vergangenen Sonntag in Schiefbahn mit 1:8 das Fell kräftig über die Ohren gezogen. Bleibt abzuwarten, ob sich bei der erfahrenen Mannschaft aus dem Schwalmtal gewisse Nachwirkungen zeigen. Personell gibt es bei den Oedtern weiter Problem. Trainer Michael Ingenrieth ist bei dem Team um Kapitän Benjamin Gutrath bestens angekommen.

Eher chancenlos war der SC Viktoria Krefeld beim jüngsten Auswärtsspiel bei Meerbusch III. Damit kein Abwärtstrend eintritt, wäre es deshalb ratsam, gegen die Zweite von Union Nettetal nicht wieder den Kürzeren zu ziehen. Die agiert allerdings ähnlich wie die Meerbuscher, nämlich mit starkem Pressing und ganz schnellem Spiel nach vorne bei eigenem Ballbesitz.

Die Preussen, die zuletzt mit 0:6 gegen die Hollenbenders-Auswahl von Union Nettetal eingingen, können ein Lied davon singen. Seine Gelbsperre abgebrummt hat Lucio Figone. Bei der Claesgens-Auswahl stellt sich deshalb, wie bei Amern II, die gleiche Frage, nämlich: "Wie geht es nach der vergangenen Packung weiter?" Mit dem SC Schiefbahn kommt nun die Mannschaft zum Aschenplatz an den Appellweg, die den Amernern jüngst das Fürchten lehrte.

Im Duell der Kellerkinder reist die Zweite aus Fischeln zu Rhenania Hinsbeck. Urlauber Christian Hollender steht in der Richtung weisenden Auseinandersetzung ebenso wieder Gewehr bei Fuß, wie Martin Wolters.

Eine ganz unbequeme Heimaufgabe wartet auf den SV Vorst, denn er hat die TSF Bracht zu Gast, die alle nach dem Abstieg in der vergangenen Spielzeit wieder ganz vorne eingereiht haben (die Verantwortlichen der Grenzler übrigens selbst auch) und die als Tabellenvorletzter daher kommt. In der Tat sind aktuell drei Zähler auf der Habenseite für Graziano Ruggeri, den neuen Trainer der Grenzler (kam von den A-Junioren des SC Bayer Uerdingen), eine bisher unterirdische Ausbeute.

Alles im Lot ist nach der ersten Bilanz bei der Anrather Viktoria. Nun kommt der Dülkener FC, der bisher ziemlich unterschiedlich agierte, in die Donkkampfbahn. Bei ihm wechselten bisher unplanmäßige Punktverluste mit klaren Sieg ab. Zu achten hat die Defensive der Auswahl um Spielführer Sven Schmitz bessonders auf die Gästeangreifer Sascha Lochner und Pascal Wüsten.

In der aktuellen Verfassung dürfte für Tabellenführer TSV Bockum auch in der Begegnung gegen Vorjahresabsteiger OSV Meerbusch der nächste "Dreier" drin sein. Die Fimmers-Auswahl liegt mit ihrer rund erneuerten Mannschaft ziemlich im Plan, muss aber wegen einer Gelbsperre den im Sommer von Fischeln II gekommenen Kevin Kaminski ersetzen.

Wie geht es beim TuS Gellep nach der unplanmäßigen Schlappe in Linn, die jüngst Platz eins kostete, weiter? Die Frage erhält eine Beantwortung, wenn das Spiel gegen Neuling TSV Meerbusch III beendet ist. Die Gäste haben bisher, vom Tempo und der Spielgestaltung her, voll überzeugt.

Quelle: RP
 
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