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Lokalsport
Schiefbahn Riders sind so gut wie abgestiegen

Oberliga. American Football: Nach der Niederlage in Siegen ist die Chance auf den Ligaverbleib nur noch theoretisch

Am Sonntag standen die American Footballer der Schiefbahn Riders vor einer Situation, die nur mit "friss oder stirb" zu beschreiben war. Die sieglosen Riders standen vor dem Spiel auf dem letzten Tabellenplatz in der Oberliga und waren verdammt, das Auswärtsspiel gegen die Siegen Sentinels zu gewinnen, um den Anschluss zu den unmittelbar vor ihnen platzierten Münster Mammuts nicht zu verlieren - es wäre der erste Sieg in der laufenden Spielzeit für das Tabellenschlusslicht.

Die Footballer aus Schiefbahn hatten auch einen Start nach Maß, indem der Defense Back Christian Kochhan den ersten Drive (Spielzug) der Siegener mit einer Interception (Ball abgefangen) und anschließendem Touchdown im Keim erstickte. Den Zusatzpunkt per erzielte João Zeferino. Der Schiefbahner Offense unterlief dann im Gegenzug ein Fumble (Ballverlust), den wiederum die Siegener in ein Touchdown verwandelten.

Aus unerklärlichen Gründen brach die Mannschaft danach ein und musste drei weitere Touchdowns der Siegener hinnehmen. Zur Halbzeit lag Schiefbahn dann bereits mit 7:28 hinten. In Halbzeit zwei konnten die Riders zwar einen weiteren Touchdown durch Matthias Bott landen und durch die anschließenden Two-Point Conversion (Alternative zum Zusatzpunkt durch Kick) durch Samet Yilmaz verkürzen, dennoch war die Niederlage nicht mehr abzuwenden. Der Endstand betrug 49:15, und damit war nicht nur die Niederlage besiegelt, sondern auch die Chance auf den Klassenverbleib wahrscheinlich verspielt, da die Münster Mammuts im Parallelspiel einen Sieg feierten. Zwar besteht die theoretische Chance noch, allerdings müssten die Riders dann alle ihre verbleibenden Spiele gewinnen, während die Mammuts kein weiteres gewinnen dürfen. In zwei Wochen kommen die Devils aus Gelsenkirchen.

(oli)
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