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Lokalsport
Schiergen ist Champion der Berufsreiter

Reiten. Pferdewirtschaftsmeister Heiner Schiergen hat sich beim Deutschen Berufsreiterchampionat Dressur auf der Reitsportanlage Massener Heide in Unna nach 2015 und 2016 auch in diesem Jahr den Titel als Champion der deutschen Berufsreiter in der Disziplin Dressur gesichert. Für den Krefelder war es damit der dritte Titel in Folge und insgesamt der vierte Sieg, da er bereits 2007 schon einmal das Championat gewonnen hatte. Silber ging den erst 28-jährigen Tobias Nabben aus Bottrop. Bronze holte sich Laura Blackert (Düsseldorf).

Über zwei Grand Prix-Prüfungen hatten sich die drei Reiter für das Finale mit Pferdewechsel qualifiziert. Dabei mussten sie nicht nur ihre eigenen, sondern auch die Pferde ihrer beiden Mitbewerber in einem Kurz-Grand Prix präsentieren. Für die Vorbereitung auf die Prüfung mit den ihnen fremden Pferden blieben ihnen nur wenige Minuten Zeit.

Im Finale erzielte Schiergen mit seinem zwölfjährigen niederländischen Hengst Aaron mit 78,380 Prozent nicht nur das höchste Einzelergebnis, auch mit den Pferden seiner beiden Mitbewerber, dem 16-jährigen Oldenburger Peppo von Tobias Nabben sowie dem elfjährigen Oldenburger Rasputin W von Laura Blackert, zeigte er mit 73,056 und 74,815 Prozent die jeweils besten Runden des Championats. Mit total 226,251 Prozent holte sich Schiergen damit zum dritten Mal in Folge den Titel.

Schiergen, der Ende der 80er Jahre seine Lehre bei Reitmeister Jean Bemelmans (Gut Auric) absolviert hatte, schloss mit seinem vierten Sieg zu Reitmeister Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) auf, der das seit 1995 existierende Championat bisher fünf Mal gewann und damit die Bestenliste anführt. Sein Hengst Aaron war mit total 223,01 Prozent auch das beste Pferd im Finale.

(oli)
 
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