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Lokalsport
Schubert ist heute zu Gast auf der Trabrennbahn

Trabrennen. Fällt in Mönchengladbach der Name "Schubert", denkt man natürlich sofort an Borussias Trainer André Schubert. Aber auf der Trabrennbahn an der Niers wird der Name nicht (nur) mit besagtem Zweibeiner, sondern mit einem besonderen Vierbeiner in Verbindung gebracht. Dessen Namensgeber dürften indes bei der "Taufe" von Schubert 2011 wahrscheinlich vielmehr an den 1828 verstorbenen österreichischen Komponisten gedacht haben, als an Borussias Trainer.

In jedem Fall startete der fünfjährige Hengst mit einer Vielzahl von Siegen in die Karriere, blieb glattgehend in seiner ersten Saison 2014 sogar ungeschlagen und gilt seitdem als echter Crack. Genau 39.000 Euro schmücken sein Bankkonto, und nach Siegen auf den verschiedensten Rennbahnen in Deutschland soll heute der erste Volltreffer an der Niers hinzukommen. Ab 11.10 Uhr - also zu ungewohnter Zeit am Vormittag - öffnet der Rennverein die Tore zum Gladbacher Oval und präsentiert vier herausragende PMU-Rennen, die selbst in Frankreich bewettet werden können und dank der Dotierung von 4.500 Euro Traber aus Nah und Fern anlocken.

Darunter befindet sich eben auch erstmals der von Trainer Erwin Bot gesteuerte Schubert, der bei seinem Debüt am Niederrhein im dritten Rennen (12.10 Uhr) auf den "Hausherrn" King of the World treffen wird. Der wie immer von Champion Michael Nimczyk gesteuerte Fuchs patzte im ersten Saisonhighlight und will auf seiner Heimatpiste wieder auf die Siegerstraße finden. Damit würde der Hengst dem deutschen Meister ein feines Geburtstagsgeschenk bereiten, denn am Pfingstmontag feierte der Willicher Nimczyk seinen 30. Geburtstag. Und wo? Natürlich im Rennsulky, denn zu Wochenbeginn wuurde in Dinslaken getrabt. Falls es mit King of the World nicht klappt, könnte Fantasia Newport im Anschluss in die Bresche springen. Die ehemalige Seriensiegerin hat sich im Rennen mit Viererwette jedoch eine geballte Ladung an Gegnern gesucht.

(ikm)
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