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Lokalsport
Schwalbe-Team krönt tolle Saison mit Platz 3 in Tübingen

Triathlon. Beim vierten und letzten Rennen der Triathlon-Bundesliga haben sich die Damen des Krefelder Kanu Klubs als Dritter endlich den ersehnten Podiumsplatz geholt und beendeten die Saison auf Tabellenplatz 4. Rückschläge ist Team-Manager Guido Pesch gewohnt, und so lief auch im Vorfeld des Finales nicht alles nach Plan. Youngster Sophie Fischer, die am Samstag bei den deutschen Meisterschaften der Juniorinnen in Nürnberg unglückliche Vierte wurde, wollte eigentlich direkt im Anschluss nach Tübingen kommen, musste allerdings am Sonntag noch in einer Landesstaffel starten, so dass der geplante Bundesliga-Start unmöglich wurde. Dafür sprang Julia Schübel ein. Die Ungarin Zsanett Bragmayer steckte am Samstag Abend nach Zwischenlandung in Zürich fest, weil ihr Weiterflug gecancelled wurde und stieß erst in der Nacht zum Team. Ein paar Stunden später war sie allerdings hellwach und erwischte direkt zusammen mit Gillian Backhouse die etwa 13-köpfige Rad-Spitzengruppe, in der sich die meisten Favoritinnen zusammengefunden hatten und mächtig Druck machten. Petra Kurikova verpasste diese Radgruppe nur knapp und verlor wertvolle Zeit auf die Spitze.

Die abschließende 5km Laufstrecke ging wie eine Achterbahn durch die Altstadt von Tübingen. Backhouse kam als Sechste ins Ziel, und Bragmayer überraschte mit Platz 8. Kurikova, für die es auch noch um wichtige Punkte in der Gesamt-Einzelwertung ging, erkämpfte sich angefeuert von Fischer, die noch nach Tübingen nachgekommen war, Platz 12, Schübel folgte als 44.. Damit gelang der Sprung aufs Podium. Der Tagesssieg ging an das Stadtwerke-Team Witten (Endplatz 6 in der Tabelle) vor dem alten und neuen Meister Buschhütten. Beinahe hätte es sogar noch zum dritten Gesamt-Platz gereicht, denn das Team aus Erlangen hatte keinen guten Tag erwischt. Lediglich ein Punkt fehlte am Ende.

Pesch war dennoch hochzufrieden mit dem Saisonfinale: "Wir hatten uns Platz 5 vorgenommen und sind sehr glücklich mit dem vierten Platz von 16 Teams. Das Leistungsniveau in der Spitze ist mittlerweile enorm hoch, und man darf sich keine Ausrutscher erlauben. Drei Athletinnen konnten wir in dieser Saison wegen Verletzungen überhaupt nicht einsetzen, aber zum Glück konnten wir diese Lücken schließen." In der Top-10 Einzelwertung der Bundesliga (drei Rennen mussten absolviert werden, um in diese Wertung zu kommen) war der KKK zweimal vertreten: Kurikova wurde Vierte und Fischer Sechste.

(oli)
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