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Lokalsport
Sechster Sieg für Hülser SV

Landesliga. Germania Oppum kann sich in der Weihnachtspause entspannt zurücklehnen. Mit dem 25:21 (15:11)-Sieg gegen den SV Straelen hat sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Welsch endgültig auf einem einstelligen Tabellenplatz festgesetzt. Oppum ist mittlerweile seit vier Spielen ungeschlagen, und dies hat Gründe: Neben der guten Mischung aus Jung und Alt funktioniert die Abwehr von Spiel zu Spiel besser. Auf der anderen Seite ließ die DJK nach der Vier-Tore-Pausenführung die Gäste wieder herankommen. Straelen war beim 14:16 und 20:22 dran, das Spiel zu drehen. Oppum hatte jeweils die passende Antwort in Form von Doppelschlägen parat. "Die Mannschaft findet zusammen. Das Zusammenspiel von Torhüter und Abwehr und das Rückzugsverhalten waren gut. Im Angriff haben wir uns schwergetan", sagte Welsch.

Oppum: J. Hofer - Krantzen (6), Kremers (4), Vogel (4), Ahmed, J. Pudeg (4), Kutscha (2), Fischer (3), Welsch (2), Musch, M. Pudeg, Seibel

Landesligist Hülser SV hat den sechsten Saisonsieg eingefahren. Fast immer wenn der HSV spielt, dürfen sich die Zuschauer auf viele Tore freuen. So auch diesmal beim 35:30 (18:17) der Hülser zum Liga-Jahresabschluss gegen den ASV Süchteln. Doch viele Tore sind selten nach dem Geschmack der Trainer, und so ist es nicht verwunderlich, dass HSV-Coach Oliver Cesa nicht nur gute Seiten am Heimsieg fand: "17 Gegentore in der ersten Hälfte sind zu viel. Wir haben den Zugriff nicht gefunden. In der zweiten Hälfte haben wir dann besser zusammengearbeitet." Sehr erfreulich für die Hülser war die starke Leistung von Hauke Lindeke, der zehn Tore machte. "Das freut mich für ihn" kommentierte Oliver Cesa. Am Dienstag spielt der HSV im Kreispokal gegen den TV Oppum (20.15 Uhr, Reepenweg).

Hüls: Niesel - Wenders (2), Peschers (2), Saars (3), Appelhans (9), von Rißenbeck (2), Lindeke ( 10), Rassmann (2), Windrath (3), Tillmann (2), Conzen, Beurskens, Philipp, Gehlings

In der Gruppe 4 der Landesliga verlor Bayer Uerdingen mit 23:32 (11:17) gegen den TV Cronenberg. Anderes als zuletzt gerieten die Uerdinger Ende der ersten Hälfte signifikant in Rückstand. Der Bruch im Spiel geschah beim Stand von 10:12. Nach dem Seitenwechsel lief Bayer dem Rückstand hinterher. Immerhin gelang es, den Rückstand bis zum 19:25 nicht größer werden zu lassen. Doch in der Schlussphase war die Luft raus, und Cronenberg setzte sich ohne viel Kampf ab. Gekämpft hatten die Uerdinger schon, nur nicht so geschickt, dass sie ohne Zeitstrafen davon kamen. Für Coach Christoph Müller war es das letzte Meisterschaftsspiel bei den Uerdingern, beim Pokal am Dienstag wird er noch ein Mal auf der Bank sitzen. "Ich gehe ohne Groll, wir sind uns einfach nicht einig geworden", sagte Trainer Christoph Müller.

Uerdingen: Glavan - Zacher, Blondin (3), Hartjes (3), Langer (5), Sieber, Kutscha, Große (4), Otten (1), Grunow, Fox, Baumans (3), Penz (4), Dommek

(alg)
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