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Lokalsport
Silber und Bronze zum Abschluss der Ruder-Weltmeisterschaft

Rudern. Mit einer Silber- und einer Bronzemedaille für den Crefelder Ruderclub sind die Nachwuchsweltmeisterschaften in Rotterdam zu Ende gegangen. In der Altersklasse der unter 19-Jährige landete Konstantin Nowitzki auf dem zweiten Platz. Dritte wurde der U23-Achter, an dessen Bord Marc Leske, Jacob Schulte-Bockholt und Laurits Follert saßen.

Das war ein Achterfinale, das keinen Zuschauer mehr auf dem Sitz hielt. Spannender hätte Schlagmann , Jacob Schulte-Bockholt und Follert es nicht machen können. Der Start glückte,und so bildete der DRV-Achter, Niederlande, England und die Ukraine schnell das Führungsquartett. Doch nach 600 Metern gelang es den Niederländern, eine kleine Führung zu errudern. Deutschland fiel auf den vierten Platz zurück. Auf den letzten 500 Metern zog Leske nochmal an, und in einer unglaublichen Aufholjagd überruderten sie 200 Meter vor dem Ziel noch, die lange auf dem Bronzerang liegenden, Ukrainer. "Der Endspurt saß, meine Mannschaft hat richtig den Turbo gezündet, ich konnte die Schlagzahl richtig hoch bringen", schilderte Leske.

Gestern dann herrschten sehr schwierige Bedingungen auf der Willem-Alexander-Baan, starker Seiten-Schiebewind, der den Mannschaften technisch alles ab verlangte. Konstantin Nowitzki und Partner Henri Schwinde aus Münster ließen sich davon aber nicht beeindrucken. Die U19-Europameister mussten sich nur Neuseeland knapp geschlagen geben. "Wir hatten richtig Respekt vor den Wellen, zumal wir mitbekommen haben, dass zwei Boote durch einen Krebs (das Ruderblatt bleibt im Wasser hängen, die Red.) völlig zum Stillstand gekommen und aus den Medaillen gerutscht sind", sagte Nowitzki. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir so viele Boote im Finale hatten, die auf Medaillenkurs waren und dann durch katastrophale Krebse völlig abgeschlagen, letzte wurden", sagte CRC-Trainerin Sabine Tschäge.

Das Duo setzte sich nach dem Start an die Spitze des Feldes, knapp gefolgt von den Neuseeländern, Weißrussen und Italienern, die Ungarn und Spanier kamen nicht gut raus. Bei 500 Metern lag Weißrussland an der Spitze. Bei 1000 Metern war es das deutsche Boot, schon knapp gefolgt von Neuseeland. 500 Meter vor dem Ziel gingen die als sehr stark eingeschätzten Neuseeländer in Führung und siegten mit einer Bootslänge Vorsprung auf das Duo Nowitzki und Schwinde.

(ST/oli)
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