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Skating Bears erzwingen gegen Atting ein drittes Spiel

Lokalsport: Skating Bears erzwingen gegen Atting ein drittes Spiel
Daniel Schopp war gestern bei den bears der überragende Spieler. FOTO: NN
Krefeld. Skaterhockey: Die Krefelder gewannen gestern das zweite Spiel in der Play-off Runde zur 1. Liga mit 8:1. Von Charly Niesen

Die Skating Bears haben ihre Träume vom direkten Aufstieg in die 1. Skaterhocke-Bundesliga noch nicht ausgeträumt. Mit dem Rücken zur Wand stehend empfingen sie nach der 9:13 Play-off Auftaktniederlage beim IHC Atting die Gäste aus Bayern in der Horkegath Arena, und gewannen nach einem hochdramatischen Spiel mit 8:7 (3:3, 4:1, 1:3). Nun muss das Team der Trainer Fabian Peelen und Roman Tellers am kommenden Samstag um 18 Uhr in Atting antreten. Der Sieger dieser Begegnung kann dann endgültig für die 1. Liga planen.

Wie auch schon im Hinspiel, lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch und legten nicht allzu viel Wert auf die Defensive. Mit seinem zweiten Tor egalisierte Sebastian Busch eine 2:1-Führung der Gäste, was in der letzten Spielminute des 1. Drittels auch Daniel Schopp zum 3:3 gelang. Der Mittelabschnitt stand ganz im Zeichen der Heimmannschaft. Zwei weitere Treffer des überragenden Daniel Schopp (22. / 31.) brachten die Bären vorzeitig auf die Siegerstraße. Als dann Nico Böckels (32.) und Max Zillen (34.) auf 7:3 erhöhten, schien das Spiel entschieden zu sein. Doch ähnlich wie im Hinspiel, als die Krefelder ebenfalls einen Vorsprung verspielten, nahmen sie auch in dieser Partie eine völlig überflüssige Auszeit. Das nutzte der IHC Atting bereits im Mitteldrittel, als er kurz vor der Pause auf 7:4 heran kam. Die Bears waren sich ihrer Sache sehr sicher, denn viele leichte Fehler ermunterten die Bayern, bis zur 54. Minute den Ausgleich zu erzielen. Aber anders als im Hinspiel wachten die Krefelder früh genug wieder auf und fanden zu ihrem konzentrierten Spiel zurück. Der Lohn war dann der Siegtreffer zum 8:7 in der 56. Minute. Der überglückliche Torschütze war Jannick Kleindienst. Nach dieser Leistung fahren die Bears nun nicht unbedingt als Außenseiter nach Bayern. Sie haben auch gestern bewiesen, dass sie dem IHC spielerisch gewachsen sind. Wenn sie dann auch noch über 60 Minuten mit voller Konzentration agieren, könnten sie sich am kommenden Samstag als Erstligist auf die Heimreise machen.

Quelle: RP
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