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Lokalsport
Spitzenreiter Hülser SV im Doppel-Einsatz

Kreisliga A. Fußball: Heute muss die Trienekens-Auswahl zum Nachholspiel nach Hinsbeck, am Sonntag geht es zum Gipfeltreffen nach Kladenkirchen. Borussia Oedt muss beim Schlusslicht seine Negativserie unbedingt beenden. Von Werner Fuck

Mit dem Nachholspiel des Hülser SV bei Rhenania Hinsbeck beginnt schon heute Abend das interessante Wochenendprogramm. Nimmt der geneigte Betrachter den bisherigen Verlauf als Maßstab, spricht nichts gegen den 10. Saisonsieg der Grünhemden. Die Gastgeber haben nämlich schon längst der Nimbus der Unbesiegbarkeit in heimischen Gefilden, wo es nicht selten für die Kontrahenten und Favoriten eins auf die Mütze gab, verloren. Sonntag dürfte es dann erheblich spannender zugehen. Dann geht es zum Zweiten und direkten Verfolger TSV Kaldenkirchen, der mit derzeit noch drei Zähler hinter dem HSV in Lauerstellung liegt. Bleiben die Punkte bei Hüls, wäre nicht nur ein weiterer Schritt zur Herbstmeisterschaft vollzogen, sondern auch die Verfolger witterten wieder Lunte.

So zum Beispiel der SV St. Tönis, der den Dülkener FC erwartet. Allerdings plagen Trainer Oliver Dünwald erhebliche personelle Sorgen, denn Torjäger Maiko Becker brummt seine gelb-rote Karte ab, Kai Langer ist verletzt, Nils van Afferden privat verhindert und Tim Couball nach seiner Verletzung erst wieder auf dem Weg der Besserung. Da wird es gegen die zuletzt etwas unberechenbaren Gäste schon schwer. Oben noch im Geschäft, was allerdings an der Kaiserswerther Straße nicht das Saisonziel war, ist Aufsteiger TuS Gellep. Deutliche Abnutzungserscheinungen waren aber in letzter Zeit nicht zu übersehen. Da scheint mit der etwas schwächelnden Anrather Viktoria genau der richtige Gegner aufzukreuzen, um in der Spur zu bleiben. Das Kempers-Team befindet sich im Sinkflug, was nach dem tollen Start und den dann vielen Verletzten aber nur die logische Konsequenz ist.

Auch ohne die gesperrten Tim Cornelissen und Mirko Pernau fährt Viktoria Krefeld nicht chancenlos zur Zweiten der VSF Amern. Dies gilt auch für den SC Schiefbahn, wobei dessen Aufgabe bei Preussen Krefeld noch um einiges schwerer daher kommt. Die Claesgens-Truppe hat einen Lauf, was sich in der Tabelle deutlich ablesen lässt. Lange am Ende liegend, sind die Mannen um Torjäger Giacomo Caputo schon Achter. Und sie wollen noch höher hinaus, wie es auch in der Sommerpause das Ziel war. Noch nicht so richtig aus den Quark gekommen sind TuS St. Hubert und der TSV Bockum. Da darf es dann nicht verwundern, wenn man auf Abstiegsplätzen rangiert. Und dies wird sich am Sonntag nach Spielende auch nicht geändert haben, weil der Rückstand zu groß ist. Um so mehr muss daran gearbeitet werden, wieder an die Konkurrenz heranzukommen. Dies scheint aber für die St. Huberter in Vorst um einiges problematischer, als für die Bockumer, die von den vergangenen sechs Punkten vier holten und nun gegen die Fischelner Zweite ran müssen. Die Vorster mussten letzten Sonntag nach sieben Begegnungen ohne Niederlage wieder einmal als Verlierer den Platz verlassen, und die Fischelner gewannen ihre beiden letzten Partien.

Für den BV Union Krefeld steht das Richtung weisende Heimspiel gegen Hinsbeck auf dem Terminkalender. Wird nämlich gewonnen, geht es hoch ins sichere Mittelfeld. Die Gäste werden mit ziemlicher Sicherheit noch unter den Nachwirkungen der Auseinandersetzung unter der Woche zu knabbern haben, was der Greuel-Elf die Sache schon erleichtern könnte. Außerdem kann sie wieder auf die zuletzt gesperrten Pascal Berger und Özer Sahillioglu zurückgreifen.

Quelle: RP
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