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Lokalsport
Stefan Marnett übernimmt erneut Viktoria Krefeld

Krefeld. In der Fußball-Kreisliga A wird der am 10. Dezember ausgefallene Spieltag nachgeholt. Vier Kellerkinder unter sich. Von Werner Fuck

Am Sonntag um 12.30 Uhr steht das Kräftemessen der noch im gesicherten Mittelfeld rangierenden Zweitvertretungen aus Amern und Fischeln auf dem Programm, ehe ab 15 Uhr alle anderen Partien in der Fußball-Kreisliga A angepfiffen werden. Der TuS Gellep, der in Sachen Personal nochmals draufgesattelt hat, empfängt dabei den Tabellenführer aus Dülken.

Die vier letzten Mannschaften treffen hingegen aufeinander. Drei Zähler beträgt der Vorsprung des Vorletzten Preussen Krefeld auf Schlusslicht Rhenania Hinsbeck, das mit stark verändertem Kader in Hubert-Houben aufkreuzt. Zahlreiche Akteure der aufgelösten Schaager Zweiten hat sich nämlich den Grenzlern angeschlossen. Aber auch die Preussen waren auf dem Transfermarkt alles andere als untätig. Sie verloren zwar neben Muhammed Gergery (zum VfB Uerdingen) mit Arian Muharemi (Rasensport Krefeld) einen zweiten Akteur, aber gleich vier neue sind da. Dies sind Marvin Monning (zuletzt inaktiv, davor TSV Bockum), Nico Schauws (SSV Strümp), Fabian Kempkens (wieder aktiv) und Mohamad Nouri (VfB Uerdingen). Klare Ausgangslage: Gelingt der gastgebenden Claesgens-Auswahl der fünfte Saisonerfolg, ist sie wieder gut dabei.

Das andere Kellerduell steigt am Schroersdyk, wenn der SC Viktoria Krefeld mit Stefan Marnett als Übergangstrainer für die kommenden beiden Spiele - danach soll dann ein neuer Übungsleiter gefunden sein -, auf den SV St. Tönis trifft. Marnett, 42 Jahre alt und Viktoria-Urgestein, war schon einmal im November 2016 eingesprungen und hatte seinerzeit Waldemar Jonderko abgelöst. In der Endabrechnung schafften die Schwarz-Weißen als 14. da den Klassenverbleib. Bei beiden war es, was Kaderveränderungen angeht, eher ruhig, was bei den prekären Lagen schon etwas verwundert. Die Platzherren haben zwei Punkte mehr auf der Habenseite als der SV, bei dem sich die Rückkehr von Torjäger Maiko Becker, der bei Fischeln II bleibt, zerschlagen hat.

Das vordere Mittelfeld wird vom TSV Bockum angeführt, der mit der Dritten des TSV Meerbusch einen Kontrahenten zu Gast hat, der die Spielzeit stark begann, dann aber nach und nach abbaute und bereits das Abstiegsgespenst im Nacken spürt. Beim SC Schiefbahn ist für deren Trainer Uwe Schäfer das Spiel beim OSV Meerbusch eine Reise in die Vergangenheit, während der vorne mitspielende SV Vorst spielfrei hat und in Ruhe mit ansehen, kann, wie sich die Konkurrenz plagt. Borussia Oedt steht hingegen vor der Partie beim TSF Bracht eine Prüfung auf Herz und Nieren bevor, ob sich die vielen Neuzugang bestens integriert haben.

Quelle: RP
 
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