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Lokalsport
Stephan Maas erwartet ein interessantes Duell auf Augenhöhe

Oberliga. Fußball: Der VfR Fischeln trifft morgen an der Kölner Straße im Verfolgerduell auf den Tabellenfünften VfB Hilden. Von Uwe Worringer

"Wenn vorne die Vier steht, würde ich mich besser fühlen." Das sagte Josef Cherfi vor dem Derbysieg gegen Meerbusch. Dem Trainer des VfR Fischeln dürfte es seither recht gut gehen. Denn mit 41 Punkten ist der vorzeitige Klassenverbleib zwar rechnerisch noch nicht in trockenen Tüchern, aber realistisch gesehen können die Grün-Weißen sieben Spieltage vor dem Saisonende für eine weitere Oberliga-Saison planen.

In den verbleibenden Spielen dürfte es für den VfR sogar darum gehen, die Endplatzierung erneut zu toppen. Nach einem achten Platz nach dem Aufstieg aus der Landesliga beendeten die Krefelder Südstädter die vergangene Saison als Sechster. Diesmal ist der vierte Tabellenplatz drin, den derzeit die SSVg. Velbert mit 42 Punkten belegt. Fischeln hat in dieser Konstellation durch den Spielausfall beim SC Düsseldorf-West sogar noch ein Spiel in der Hinterhand. Diese Begegnung ist für den 17. Mai neu terminiert.

Neben Velbert und Germania Ratingen (41 Punkte) ist auch der VfB Hilden ein Kandidat für den Platz hinter dem enteilten Führungstrio aus Uerdingen, Schonnebeck und Bocholt. Morgen kommt es an der Kölner Straße um 15 Uhr zum direkten Vergleich mit dem VfB, der zuletzt 0:1 in Velbert unterlag. Im Hinspiel setzte sich der VfR in einer unterhaltsamen und torreichen Partie durch Treffer von Stefan Linser (2), Kevin Enke und Kevin Breuer mit 4:3 durch. Auch in den vergangenen Jahren ging es meist sehr eng zwischen den beiden Kontrahenten zu. Die Gesamtbilanz spricht dabei für die Gäste, die sich für die Hinspielniederlage revanchieren möchten.

Während Enke verletzungsbedingt kein Thema ist, trainierte Linser nach wochenlanger Abstinenz erstmals wieder - wie auch Alexander Lipinski, der zwei Trainingseinheiten beschwerdefrei absolvierte. Beide dürften aber keine ernsthafte Alternative sein. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Simon Kuschel, der sich unter der Woche krank meldete, und Damian Raczka, der gestern mit Rückenproblemen einen Physiotherapeuten aufsuchte. Stammtorhüter Halil Özcelik ist nach abgelaufener Sperre wieder spielberechtigt.

Für Co-Trainer Stephan Maas gibt es auch morgen keinen klaren Favoriten: "Den VfB sehe ich auf Augenhöhe mit uns. Das wird sicher kein Spaziergang." Die Punkte will der 35-Jährige natürlich in Krefeld behalten. Aber das ist nicht das einzige Ziel im Saisonendspurt: "Klar wollen wir die bestmögliche Platzierung erreichen. Aber es geht in den letzten Spielen auch darum, Spieler die hinten dran waren, an das Niveau heran zu führen als Vorarbeit für die neue Saison."

In Sachen Neuzugänge und Vertragsverlängerungen mit aktuellen Spielern gibt es nichts Neues. Präsident Thomas Schlösser führt derzeit fleißig Gespräche und will nächste Woche erste Ergebnisse melden.

Quelle: RP
 
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