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Lokalsport
Strafecken entscheiden Spitzenduell

Bundesliga. Hockey: Der Crefelder HTC unterlag im Spitzenspiel dem Tabellenführer Köln mit 1:2. Von Nomita Selder

Die Herren des Crefelder HTC mussten sich im letzten Spiel der Hinrunde beim Tabellenführer Rot-Weiss Köln mit 1:2 (0:0) geschlagen geben. Krefeld überwintert nach starken Leistungen auf dem zweiten Tabellenplatz.

Nach zähem Beginn erspielten sich die Hausherren ein leichtes Chancenplus, blieben aber oftmals an der stabil stehenden Krefelder Defensive um Torhüter Mark Appel hängen. Dessen Team verlegte sich vorzugsweise auf sein gutes Konterspiel und brachte die Kölner Abwehr in einige brenzlige Situationen, dennoch gingen die Teams torlos in die Kabine.

Mit Anpfiff der zweiten Hälfte agierte Rot-Weiss druckvoller und erarbeitete sich die erste Strafecke der Partie. Diese nutzte Spezialist Tom Grambusch, der in der laufenden Spielzeit bereits siebenmal erfolgreich war, zur 1:0-Führung (42.). Diese blieb jedoch nicht lange bestehen, da sich die Krefelder keineswegs geschockt zeigten und mit dem nächsten Spielzug ebenfalls eine kurze Ecke holten. Sven Alex bewies, dass auch die Seidenstädter gute Standardschützen in ihren Reihen haben, und glich zum 1:1 (44.) aus. Nicht überraschend nahm die Partie an Intensität zu, doch Tom Grambusch stellte mit seinem zweiten Treffer per Ecke (49.) die Weichen auf Sieg. Köln kam zu weiteren hochkarätigen Gelegenheiten, ließ diese jedoch liegen. In der Schlussphase drückten die Gäste, auch begünstigt von Zeitstrafen der Gegner, noch einmal auf den Ausgleichstreffer. Doch eine Strafecke in letzter Minute streifte nur die Latte und änderte nichts mehr am Heimsieg.

"Wir waren absolut auf Augenhöhe, machen aber das Tor nicht, da fehlt dann auch mal das Glück. Aber die Jungs haben heute, wie schon die gesamte Hinrunde, eine starke Leistung gezeigt. Dass wir oben drin stehen, ist die Belohnung dafür", lobte Trainer Matthias Mahn seine Mannschaft.

Nach einer Woche Pause startet sein Team in die Vorbereitung auf die Hallensaison, die am 3. Dezember mit einem Spiel bei Schwarz-Weiß Köln beginnt.

Quelle: RP
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